Uschi ist zwanghaft kreativ

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Tilda-Fieber hat mich gepackt

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Nach meinem ersten Versuch ein Motiv aus den Tilda Büchern zu nähen hat es mich richtig gepackt. Es macht richtig Spaß aus den wunderschönen Stoffen kleine Kleinode zu zaubern.

Wieder habe ich mich an das Schnittmuster des Vogels gehalten, aber mit ein paar Abwandlungen.

Im Buch wird beschrieben die Flügelteile nur mit Volumenflies zu füllen, und da ich augenblicklich keines da habe, habe ich es einfach mit Füllwatte versucht. Dadurch stehen die Flügel viel mehr hoch und es wirkt als wolle mein Vogel gleich losfliegen.

Bei Tilda wird empfohlen die Augen aufzumalen, was ich nicht unbedingt schön finde. Bei meinem ersten Vogel hatte ich es mit Knöpfen probiert, die aber doch etwas sehr groß geraten sind. Bei der zweiten Version habe ich kleine Glasperlen als Augen aufgenäht.

In der Original Anleitung wird empfohlen als Schnabel ein angespitztes Holzspieß anzukleben. Hmm naja ankleben finde ich nicht so toll, und so ein banaler „Schaschlikspieß“  im Gesicht ist nun wirklich nicht schön. Also habe ich etwas experimentiert und den Schnabel auch aus dem Stoff des Körpers genäht. Dazu habe ich einfach ein Reststück zu einem Dreieck gelegt und spitz zusammen genäht. Viel länger als der Schnabel sein sollte, denn wenn das Teil zu klein ist kriegt man es einfach nicht gewendet. Mit dem Stil eines Kaffelöffels hab ich das kleine Teil dann auch gut ausgestülpt gekriegt. Das was zu lang war hab ich dann einfach als „Füllung“ in den Schnabel gestopft und ihn von Hand mit ganz kleinen Stichen ins Gesicht genäht.

Das Schnittmuster aus dem Buch habe ich mit etwa 150% Vergrößerung kopiert, weil mir die originalgröße etwas sehr klein vorkam. Und ich denke das das nähen bei einem etwas größerem Maßstrab leichter ist.

Mein Vogel ist von Schnabel bis Schwanzspitze etwa 22 cm lang.

Die nicht gerade billigen Tilda-Stoffe habe ich je 15 cm gekauft und noch genügend Material für nochmal 1-2 Vögel übrig.

Kommt ein Vogel geflogen!

Nach meinen Umzug, und massiver Probleme mit der Telekom (ich hatte 4 Wochen weder Telefon noch Internet!!!) kann ich jetzt endlich wieder bloggen.

So ein Umzug macht schon viel Arbeit und noch mehr Durcheinander. Zwar habe ich ein wenig Handarbeit gemacht, aber weder Lust noch Zeit darüber zu schreiben. Jetzt habe ich mich in der neuen Wohnung endlich eingelebt und auch mein Internet funktioniert, also kann ich jetzt endlich wieder bloggen.

Heute habe ich zum Ersten Mal etwas aus einem Tilda-Buch genäht.

Ich finde mein Vögelchen ist ganz gut geraten, dafür das ich sowas zum allerersten Mal gemacht habe.

Die Erklärungen und Schnitte in Tone Finnangers „Tildas Sommerwelt“ sind wirklich supereinfach. Wobei ich finde das Ausstopfen könnte ein wenig besser beschrieben sein, aber ich denke darauf wird in einem anderen Tildabuch genauer eingegangen. Für mich war wirklich das wenden und ausstopfen das schwierigste, ohne einen Kochlöffel Stiel wäre mir das nie gelungen 🙂 .

Auf jeden Fall hat es mir super Spaß gemacht und dieser Vogel wird sicher nicht lange alleine bleiben.  Schon allein weil ich viel weniger Stoff benötigt habe als ich angenommen hatte… aus  einem 15 cm Streifen kann man mindestens 3 Vögel machen schätze ich.

Also Fortsetzung folgt

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