Uschi ist zwanghaft kreativ

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Balkonsaison = Sockensaison

Seit genau einem Jahr wohne ich nun in dieser wunderschönen Wohnung mit Traumbalkon und ich muss zugeben in dieser Zeit ist mir das Sockenstricken auf dem Balkon zu einer Lieblingsbeschäftigung geworden.

Eines meiner ersten Werke an diesem Ort war letztes Jahr ein paar Bettsocken, die ich aus 2 unterschiedlichen Garnen zusammen gestrickt habe. Eine uni-farbene schlichte aber preiswerte Sockenwolle in einer gedeckten Farbe kombiniert mit einem ganz normalen Polyactylgarn (Schachenmayr Bravo). Die Socken waren eigentlich nur für das Bett gedacht und sollten weder extrem schön noch extrem haltbar sein.

Doch genau dieses Paar ist mir vergangenen Winter zum ständigen Begleiter geworden. Zuhause in der Wohnung trug ist sie fast permanent im Bett, auf der Couch, am PC und zum hin und her laufen in offenen Hausschlappen… Gewaschen hab ich sie ohne besondere Vorsicht zusammen mit meinen hellen Kleidungsstücken und sie kamen jedesmal fast wie neu aus der Maschine.

Die „billigen“ garne sind weder verfilzt noch durchgescheuert, und ich hatte sie wirklich sehr sehr viel an! Ich bin echt überrascht über die Haltbarkeit. Und das wichtigste… ich LIEBE DIESE SOCKEN! Ich fühle mich so kuschelig wohl darin, wenn sie mal in der Wäsche waren hab ich sie vermisst.

Aus diesem Grund hab ich mich jetzt da das Wetter es endlich wieder zulässt auf dem Balkon zu sitzen dazu entschlossen weitere Socken aus diesem Materalmix zu stricken.

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Dies ist nun mein zweites „Kuschelsockenpaar“. Gestrickt aus Patricia „Allround“ (50gr. 1,99€ bei Karstadt) in grau und Schachenmayr Bravo in rosa. Durch das doppelte Garn geht es so richtig toll schnell mit dem Stricken und so sind sogleich ein weiteres Paar entstanden:

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Diese zartgrünen Kuschelsocken sind auch aus Patricia „Allround“  in grau und einem Wollrest eines Baby-Garnes aus Polyacryl … genauen Namen weis ich nicht mehr.

Offensichtlich ist dieses Garn doch viel dünner als Bravo, denn die Socken sind trotz gleicher Maschen und Reihenzahl kleiner geworden… Ich habe sie gestern schon gleich an eine liebe Bekannte, die zwei Schuhgrößen kleiner als ich trägt verschenkt.

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Handstulpen aus Sockenwolle

Handstulpen-grau

Diese Handstulpen oder auch Handgelenkwärmer sind aus Sockenwolle gestrickt. Mein Besuch an Weihnachten hatte ich in meine Handstulpen „verliebt“… die allerdings knallbunt in Rot und Lilatönen gehalten sind. Meine Mutter meinte nur „sowas wäre auch was für mich nur nicht so knallig…

Jeder von Euch der regelmäßig strickt kann sich vorstellen das ich irgendwo eine Schublade habe die voller Wolle und Wollreste ist die auf eine Verwendung warten. Diese hab ich der Person gezeigt und sie suchte sich dieses Garn aus.

Es handelt sich um eine Sockenwolle (75%Wolle, 25% Polyester) bei der die Streifen aus der Färbung resultieren. Leider habe ich die Manschette nicht mehr und kann Euch nicht sagen was es genau war.

Angeschlagen habe ich 4 x 16 Maschen, soviel wie wenn ich Socken für meine Größe stricke. Die Emfpängerin dieser Stulpen hat ziemlich breite große Hände. Sie ist allerdings nicht auf dem Bild zu sehen.

Das Muster ist ganz banal nur 2 rechts und 2 links in Runden bis zum Daumenloch. Dazu zähle ich nicht die Runden sondern ich probier hin und wieder an meiner eigenen Hand ob mir die Länge schon gefällt. Für das Daumenloch einfach einige Reihen nicht und Runden stricken sondern hin und her. Damit das Loch ordentlich aussieht habe ich dieses in einer „Linksrippe“ plaziert, also zwischen zwei linken Maschen.  Die Höhe des Daumenlochs habe ich in diesem Fall größer gemacht als bei meinen eigenen, denn die zu bestrickende Person hat recht dicke Daumen. Für mich persönlich hatte ich nach 16 Reihen wieder begonnen runden zu stricken.

Die erste Stulpe eines Paares kann man ja so ziemlich flexibel nach der eigenen Hand machen, aber dann bei dem Partner dazu muss man akribisch darauf achten das man es genauso macht. Am besten man hat das fertige Teil immer dabei beim Stricken oder man schreibt sich genau auf was man gemacht hat.

Ich persönlich finde es auch wichtig das zweite Teil so schnell wie möglich zu beginnen, denn dann sind die Erinnerungen wie man es gemacht hat noch am frischesten.

Der Zeitaufwand für diese Art von Handstulpen ist echt wenig! Dadurch das man nur ganz einfach rechts und links strickt und kein Muster beachten muss kann man es super vor dem TV, beim Reden oder bei kurzen Wartezeiten stricken. Dieses Paar war in wenigen Tagen fertig

Neue Lieblingssocken für meine Lieblingsschwester

Diese Woche konnte ich das letzte Weihnachtsgeschenk endlich überreichen. Ein Paar handgestrickte Socken für meine liebe Schwester.

lila-socken
lila-socken

Sie hatte sich diese Farben gewünscht und ich muss sagen mir gefällt das Garn sehr. Es handelt sich um preiswerte Sockenwolle aus dem Lebensmittel Discounter… ich hätte nicht damit gerechnet das sie so schön und hochwertig ist.

In den 2 Knäulen die ich verarbeitet habe habe ich keinerlei Fehler oder Knoten vorgefunden.
 
Für die Schuhgröße 39 habe ich 4x 16 Maschen angeschlagen und mit Nadelspiel stärke 2,5 gestrickt.

Pulswärmer

Wenn es so richtig kalt ist, dann fröstelt man leicht mal auch in geheizten Innenräumen. Dagegen helfen nur warme Füße und Warme Hände. Da man die Hände aber ständig braucht, wäre an Handschuhe nicht zu denken. Aber Handgelenk-Wärmer tun hier gute Dienste und sehen je nach dem auch noch sehr chic aus.

Es ist wissenschaftlich erwiesen das man weniger friert wenn der Unterarm/Handgelenk warm sind. Denn an der Stelle liegen die Adern sehr nah an der Körperoberfläche, deshalb misst man hier auch den Puls. Kühlt diese Stelle nicht so stark aus, benötigt der Körper nicht so viel Energie das Blut auf Temperatur zu halten und das Gefühl zu frieren stellt sich nicht oder später erst ein.

Diese Pulswärmer habe ich in kürzester Zeit einfach nur 2 rechts 2 links gestrickt. Dabei habe ich keine Vorlage verwendet sondern einfach so drauf los gestrickt. Verwendet habe ich ein Merino-Woll-Gemisch das grad noch rum lag…

Dafür das es so wenig Arbeit gemacht hat und ohne Planung usw erledigt war sind diese Teile wirklich ein Volltreffer. Seit Fertigstellung trage ich sie fast täglich.

Zeitaufwand etwa 3-4 Stunden vor dem TV, Materialverbrauch ca 30 Gramm

Handysocken aus Bravo Color Jacquard

Wie ich schon berichtet habe, habe ich schon mehrfach Handysocken oder ähnliche Kleinigkeiten mit dem preiswerten Garn „Bravo“ von Schachenmayr gestrickt. Lest dazu diesen Artikel.  Das Garn lässt sich problemlos verarbeiten, ist weich, strapazierfähig, vormbeständig und das was wichtigste ist bis 40 Grad mit der Maschine waschbar und es färbt garantiert nichts aus. Es besteht aus 100% Polyacryl und ist somit auch für Allergiker geeignet.

Bravo gibt es in allen Farben, ich weis gar nicht genau wieviele, aber selbst extremfarben wie Neongrün und Neongelb sind dabei. Zusätzlich gibt es die moulinee Farben (also leicht gesprenkelt) dunkelrot, dunkelblau, braun, schwarz usw…

Seit neuesten gibt es jetzt „Bravo Jacquard Color“ in mehren tollen Farbstellungen. Das Garn ist so eingefärbt das beim Verarbeiten ein farbenfrohes Muster entsteht, so wie man es sonst nur von Sockenwolle kennt.  Nur eben das Bravo eine extrem preiswerte Alternative ist. Color Jacquard kriegt man überall wo Schachenmayr geführt wird für 1,50€.

Hier nun meine ersten Handysocken aus dem ersten Knäul (welches bestimmt nicht mein letztes sein wird.

Die Handysocken werde ich in meinem Dawanda-Shop anbieten. Oder lest hier weiter wie ich meine Handysocken mache:

Spüli-Wichteln

Ein Spüli ist ein kleiner gestrickter oder gehäkelter „Spüllappen“ aber meistens so schön und kunstvoll das er viel zu schade zum Putzen oder Abwaschen ist. Je nach Material ist er auch als Waschlappen oder Topfuntersetzter geeignet. Tolle Strickvorlagen werden vorallem bei Creawelten angeboten und ausgetauscht.  Bei den Yahoo-Groups gibt es gleich mehere deutschsprachige Gruppen die sich mit dem Thema „Spülis“ befassen.

Ich bin in den Gruppen „Spültuch-Spülis,Spülis,Spülis“ und den „Spülivirusinfizierten“. Der letztere Guppenname ist ganz passend, denn wenn man das Spülistricken mal für sich entdeckt hat möchte man immer wieder mehr Strickmuster ausprobieren. In den Gruppen werden nicht nur Strickanleitungen oder Fotos der fertigen Werke ausgetauscht, es gibt auch sogenanntes „Wichteln“.

Ähnlich wie beim Krabbelsack damals in der Schule schenkt jeder einem anderen ein Päckchen. Nur da man auf Entfernung nicht alles in einen Sack stecken kann werden sogenannte „Wichtelkinder“ gezogen. Es wird also ausgelost an wen man sein Päckchen schicken soll.

So ein Päckchen soll natürlich ein Spüli enthalten aber auch noch ein paar weitere kleine Dinge um dem anderen eine Freude zu machen.

Hier die Päckchen die ich kürzlich erhalten habe:

In der Guppe „Spülivirusinfizierte“ gab es ein Wichteln mit dem Thema „Lavendel“

Ich war sehr froh kein Lavendelsäckchen bekommen zu haben.

Über dieses Packet mit den vielen kleinen tollen Päckchen habe ich mich mega gefreut. Vielen herzlichen Dank !!!

In der Gruppe „Spühltuch“ gab es ein „Sommerloch-Wichteln“… hmm naja ich hab nicht ganz gepeilt das bei uns hier in Badenwürtemberg das Sommerloch dieses Jahr später ist als bei den anderen… und bin leider eine der letzten die Ihr Päckchen abschickt.

Schon vor Wochen kam das hier an:

Sommerloch-wichtel

Herzlichen Dank an Ursina, die sogar meinen Wunsch nach Maschenmarkierern bedacht hat. Das Spüli ist auch wunderschön.

Meine von mir verschickten Päckchen möchte ich hier noch nicht zeigen, weil ich die Überraschung nicht vorweg nehmen möchte.

neue Luxus-Handysocken mit Seide

zwei Handysocken mit Seide

Handysocken mit Seide

Diese beiden Handysocken habe ich aus dem Garn „Fiero“ von Schewe gestrickt. Erhältlich ist das Garn vermutlich nur bei Karstadt. Fiero besteht zu 37% aus Baumwolle und 17 % Seide sowie 46% Microfaser aus Polyactryl.

Das Garn ist extrem weich und war angenehm zu verarbeiten. Wobei man beim Stricken gut aufpassen musste, denn es gleitet sehr leicht von den Nadeln. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3 obwohl laut Banderole 4-5 angegeben sind. Für eine Handysocke wollte ich lieber ein festes geschlossenes Maschenbild.

Die Perlen stammen aus einer gemischten Packung mit bunten Perlen, das da genau die passende Farbe dabei war ist eher Zufall.

Für die beiden Handysocken habe ich jeweil 36 Maschen mit einem unvollständigen Nadelspiel (4 statt 5 Nadeln) angeschlagen. Denn ich bin der Meinung das bei so einer kleinen Runde 3 Nadeln genügen. Wieviele Reihen ich stricke mache ich jedesmal nach Schnautze, ich nehme eine andere Socke oder mein Handy als Größenmaßstab aber mache Handysocken absichtlich nicht alle gleich groß.

Diese beiden Socken biete ich in meinem Dawanda-Shop Han-dis-okay an. Schaut Euch dort mal um, ich würde mich über ein Kommentar sehr freuen.

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