Uschi ist zwanghaft kreativ

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genähte Stoffketten

Schon länger beschäftigte mich die Idee aus Stoff Halsketten zu machen. Alle möglichen Varianten ging ich im Kopf durch und verwarf sie immer wieder. Letztendlich bin ich bei der einfachsten Variante geblieben. Denn einfach ist oft am wirkungsvollsten.

Für diese Beiden unterschiedlich langen Ketten habe ich einen Rest normalen Baumwollstoff verwendet. Der Stoff hat ein sehr detailiertes und abwechslungsreiches Druckmuster, so das es beinahe wirkt als seien die einzelnen „Perlen“ aus unterschiedlichen Stoffen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen durchgehenden Stoffschlauch der zwischendrin geknotet ist.

Ach ja und die „Perlen“ sind auch keine… Ursprünglich wollte ich Wattekugeln verwenden, aber da habe ich gerade nicht die richtige Größe zu Hand habe,  habe ich einfach nur Füllwatte verwendet. Die Form ergibt sich einfach nur durch das Stopfen und die Knoten.

Diese Art von Ketten gefällt mir supergut, damit kann ich auf einfache und preiswerte Weise meine weissen Blusen die ich bei der Arbeit tragen muss je nach laune aufpeppen. Weiter Bilder meiner Ketten folgen bald!

 

Nähprojekt

Nachdem ich viele Jahre lang nicht mehr genäht habe, hab ich mir jetzt kürzlich wieder eine Nähmaschine zugelegt. Meine allerersten Projekte waren nur die üblichen Flickarbeiten. So langsam werde ich warm mit dem neuen Gerät und nun wage ich mich nach und nach an „größere“ Projekte.

Hier seht ihr mein Projekt Buchhüllen für die Bibeln der Mitglieder unseres Bibelkreises. Natürlich hat jeder eine andere Ausgabe mit einem anderen Format. Für dieses Buch wollte ich nichts zu knallig, modernes nehmen und vorallem Farben die nicht so empfindlich für Verschmutzungen sind.

Der Braune Stoff habe ich von Karstadt, es ist ein etwas dickeres Polyestergemisch das sich für diesen Zweck sehr gut verarbeiten lässt. Die Größeren Formate habe ich mit mit zwei Lagen festem Uni-Stoff (Baumwollgemisch) gefüttert damit die Hülle nicht ausleiert.

Ich habe nicht nach einer Vorlage gearbeitet. Einziges Hilfsmittel war ein „Schnittmuster“ der Formate der Bücher. Die Empfänger haben mir nur die Maße durchgegeben (Höhe, Breite, Rückenhöhe), damit habe ich ein Papiermuster zugeschnitten. Diesen Zuschnitt habe ich auf den Stoff gelegt und danach geschnitten und gebügelt.

„Gut vorgebügelt ist schon halb genäht“ hat meine Mutter früher manchmal gesagt. Da ist etwas dran. Alle Kanten habe ich zuvor kräftig umgebügelt und mir somit sehr viele Stecknadeln erspart. Mit geraden und ordentlichen Bügelkanten fällt nähen viel leichter.

Bei der Lila Buchhülle habe ich zwei Lesezeichen in die Oberkante des Rückens eingearbeitet. Hierzu habe ich farblich passende Satinkordel verwendet und am Ende kleine Herzchen angenäht.

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