Uschi ist zwanghaft kreativ

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Makramee-Armband

Nach ein paar nicht so gelungenen Versuchen ist mir nun endlich ein richtig schönes Armband gelungen. Die ersten Versuche wirkten immer etwas unruhig und zu locker. Mit diesem bin ich jetzt endlich richtig zufrieden.

Das Garn ist  Baumwoll-Classic von Schewe (erhältlich bei Karstadt), vergleichbar mit Catania von Schachenmayr.

Verwendet habe ich 12 Fäden a etwa 1,5 m welche ich an einem festen Gegenstand gehängt habe so das die losen Enden bis zum Boden hängen. Ich finde das es einfacher ist wenn die Arbeit hängt als das sie liegt, denn man zieht so weniger unanbsichtlich Fäden mit nach oben.

Das Armband ist ausschliesslich aus Weberknoten geknüpft, eigentlich der wichtigste Knoten bei der Makramee Technik. Mit diesem Knoten kann man schon fast alles machen, die meisten anderen sind Abwandlungen.

Das Armband ist angenehm zu tragen, das schwerste ist der Knopf welcher sich meistens nach unten dreht und somit ist dann das schöne Muster auf der Oberseite.

Das Muster hab ich frei nach Schnautze gemacht, ein Stück zusammen und ein Stück als 3 Einzelstänge. Kaum gezählt oder gemessen sondern einfach so das es gleichmäßig aussieht.

Am Ende habe ich aus zwei Fäden eine „Schlinge“ geknüpft die als Knopfloch für den großen Knopf dient. Am oberen ende habe ich mit zwei der Fäden den Knopf festgebunden und die Enden gründlich verknotet. Also ich habe kein Nadel und Faden gebraucht!

Der Große Knopf ist nicht nur zusätzlicher Schmuck sondern auch eine Elegante Lösung die zusammengeknoteten Enden zu verdecken.

Den Zeitaufwand kann ich nicht exakt bemessen, da ich immer mal wieder daran ein paar Minuten weiter gemacht habe. Aber das Halbfertige Werk hing nur ein paar Tage am Bügelbrett neben meinem Lieblingssessel.

Eine Anleitung für ein weiteres Armband in Makrameetechnik findet ihr hier.

 

 

statt Fernsehen

Seit meinem Umzug vorletzten Monat habe ich mein TV-Gerät noch nicht richtig angeschlossen, und ich muss sagen es stört mich momentan herzlich wenig. Ich vermisse das Fernsehen überhaupt nicht.

Stattdessen entdecke ich allerhand Handarbeiten aus meiner Jugendzeit wieder. So hab ich mich auch an Makramee erinnert. Ich glaube in der Grundschule haben wir mit dieser Technik Blumenampeln und Wandbehänge aus dicken Jutegarnen gefertigt.

Die Knotentechnik hatte mir immer schon sehr Spaß gemacht, aber Jute finde ich ein so unangenehmes Material… ich krieg fast Gänsehaut wenn ich nur daran denke sowas wieder verarbeiten zu müssen.

Von meinen Granny-Square Projekten habe ich noch zahlreiche Baumwollgarne hier liegen… und  Glas oder Kunsstoffperlen hab ich auch noch da…

Gestern Abend hab ich dann einfach mal probiert ob ich das wohl noch kann. Nach 2 kleinen misslungenen Versuchen hab ich dann „den Faden wieder gefunden“ und festgestellt das ich die wichtigsten Grundknoten noch zusammen bekomme!

Herausgekommen ist gestern Abend das:

makramee-schmuckset-pink
makramee-schmuckset-pink

Die Kette ist etwa 80 cm lang und ich habe drei rosa Glasperlen mit verarbeitet. Dazu passend habe ich ein Armband geknotet und einen Ring.

makrameekette-pink
makrameekette

Die Kette und das Armband waren schneller gemacht als ich erwartet hatte und ich dachte mir zu einem Schmuckset gehört doch noch mehr. Aber für passende Ohrringe fehlt mir noch die zündende Idee, also musste ein Ring her.

 
Ein Geknüpfter Ring aus Baumwollgarn ist eigentlich eine Gute Idee, denn er drückt garantiert nicht, stört nicht bei irgendwelchen Arbeiten, man kann sich nicht daran verletzten und Händewaschen ist auch kein Problem.
Ihn zu machen war dann doch etwas komplizierter. Ich brauche schon einige Versuche bis er so wurde wie ich ihn haben wollte.
Damit die Knoten auf der Innenseite der Hand nicht zu dick werden habe ich die Garnenden mit einem feineren Faden zusammengenäht, von dahier war der Ring arbeitsaufwändiger als die anderen beiden Teile.
 
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Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde sicher bald noch mehr Schmuck auf diese Weise fertigen, denn es macht echt Spaß.

Versteigerung zugunsten der Erdbebenopfer

Es ist vollbracht! Eine wunderschöne einzigartige Häkeldecke ist von zahlreichen Häklerinnen zusammengestellt worden.

Die Grannysqares wurden zum Großteil nach einer Anleitung von Nadelspiel.com aus reiner Baumwolle gehäkelt und im Großmütterchen-Blog gesammelt. Jeder der gerne Grannys-Häkelt war eingeladen so viele zu schicken wie er möchte. Genau festgelegt waren Material und Größe der einzelnen Quadrate.

Hier sieht man ein paar Details der wunderschönen Einzelteile.

Die Decke besteht aus 13×19 Häkelquadraten also aus 247 Stück!!

Jedes dieser Grannysquares besteht aus 2-4 Farben, also pro Farbe 2 Fäden zu vernähen… bei einem Durchschnitt von drei wären das 750 Farben mit je zwei Fadenenden. Für jedes Granny brauche selbst eine erfahrene und schnelle Häklerin je nach Muster etwa eine Stunde. Also stecken alleine in den Einzelteilen mehr als 250 Stunden Arbeit. Hinzu kommt ja noch das zusammenhäkeln, was wirklich aufwändig ist!

Der Aktuelle Preis von 300€ ist angesichts der Arbeit die in so einer Decke stecken absolut akzeptabel. Aber die Einzigartigkeit und Schönheit einer solchen Handarbeit ist eigentlich unbezahlbar.

Der Erlös dieser Auktion bekommen nicht diejenigen die sich die Arbeit gemacht haben, sondern wirklich bedürftige Menschen in Japan die durch das Erdbeben verletzt oder obdachlos geworden sind und vielleicht sogar Angehörige verloren haben.

Diese Menschen sind in Not. Und wir hier in Europa sind in der glücklichen Lage einfach nur aus Freude am Häkeln solche schönen Einzelstücke zu zaubern. Wenn Du in der Lage bist, dein schönes Zuhause durch so eine Decke noch gemütlicher und schöner zu machen…

                            dann Danke deinem Gott

                                                                                  … und biete hier mit!

ein Klassiker… Topflappen

Topflappen häkeln ist wirklich nichts neues oder innovatives. Und eigentlich mag ich das auch nicht so sehr, denn ich verwende selber keine Handgemachten Topflappen.

Aber dieses Garn hat mich bei einem unwiederstehlichen Sonderangebot angesprungen, und bei einer langen Zugreise ist dieser Topflappen entstanden. Ohne Anleitung einfach so nach eigener Idee. Der Zweite ist noch in Arbeit.

Häkelblümchen nach einer Anleitung von Nadelspiel.com

Was ich genau mit diesen Topflappen mache, die leider farblich überhaupt nicht in meine Küche passen weis ich noch nicht. Vielleicht tausche oder verschenke ich sie.

Bei Interesse schreibt mir bitte einen Kommentar

Spüli Stricken, ein Nadelstärkenexperiment

Die Anleitung zu diesem Spüli habe ich bei www.designs-by-emily.com entdeckt. Auf der Seite werden auch Anleitungen zum Kauf angeboten, doch diese ist frei.

Mir hat allerdings die Größe nicht so zugesagt, denn bei Emily werden nur 37 Maschen inclusive Rand angeschlagen, viele deutsche Anleitungen verwenden weit mehr. Um diesen Größenunterschied etwas auszugleichen und mal zu sehen wie es aussieht habe ich diesmal einfach dickere Nadeln verwendet.

Das Garn ist Schewe Baumwoll-Classic (vergleichbar mit Schachenmayr Catania) und statt der empfolenen 3,5 habe ich Nadeln Stärke 5 verwendet.

Das Stricken selber ging ein wenig schwerfälliger als mit dünnen Nadeln. Denn die dickeren Nadeln sind auch „stumpfer“ und man muss sich mehr anstrengen das Garn auch wirklich zu treffen.

Das entsandene Strickbild gefällt mir trotzdem sehr gut. Der Schmetterling ist trotz lockerer Maschen gut zu erkennen.  Das Spüli ist etwa 17×16 cm groß geworden.

Hier im Detail ist das Maschenbild gut zu erkennen, es ist schon erheblich luftiger als bei meinen anderen Spülis, aber ich finde die rechten und linken Maschen sind dennoch gut erkennbar.

Spülis stricken macht Spaß

Das Spüli-Virus hat mich voll gepackt, denn das stricken dieser hübschen Kleinigkeiten macht richtig Spaß. Gestrickt wird meistens nach einfachen Textanleitungen wie z.B.: „4 rechts, 6 links, 12 rechts, 6 links, 4 rechts“. Dabei muss man sich schon etwas konzentrieren und immer mitzählen doch da eine Reihe meist 38-58 Maschen fällt dies nicht sehr schwer. Bei den meisten Mustern strickt man die Rückreihen einfach nur rechts und hat somit eine kleine Verschnaufspause bis man wieder zählen muss. Dadurch das die Objekte so klein sind sieht man schnell Ergebnisse und so fällt einem das weitermachen umso leichter.

Manchmal arbeitet man auch einfach nur nach einem „Zählmuster“, das ist ein Kästchenschema auf dem die rechten und linken maschen unterschiedlich markiert sind. Ich persönlich zähle immer eine Reihe ab, schreib mir die Zahlen daneben und stricke die Reihe erst dann. Dadurch das die Zahlen neben den bereits erledigten Reihen stehen, verrutsche ich auch nicht in den Zeilen und weis noch wo ich bin.

Bei einem Zählmuster sieht man anhand des Musters schon wie es ungefähr aussehen wird, aber eine Textvorlage ist da spannender da man nicht genau weis wie es aussehen soll.

Spülivorlagen gibt es sehr viele im Internet, die meisten auf englisch aber es gibt auch viele gute deutsche. Die Motivauswahl ist schier unendlich aber dennoch habe ich festgestellt das es genau das was gesucht habe nicht gab und deshalb bin ich gerade dabei mir selbst Vorlagen zu erstellen. Diese werde ich erst mal selber stricken und wenn sie gut sind werde ich sie für Euch hier zur Verfügung stellen

Dieser Hase gefällt mir sehr gut, aber ich bin mit der Vorlage nicht so ganz zufrieden. Mir gefällt der Rand nicht so richtig, irgendwie ist es kein Viereck und auch kein Kreis.

Diese Anleitung war äusserst einfach zu stricken, in etwa 2-3 Stunden (vor dem TV) war es fertig. Woher ich die Vorlage hatte weis ich leider nicht mehr. Aber sobald ich es wieder finde poste ich hier den Link.

ein „Granny“ für den Schrank

granny-fuer-schrank

Während dem Häkeln der Granny Squares für „ein Granny geht auf Reisen“ ist mir eine Idee gekommen. Ich habe in meinem Wohnzimmer ein viel zu modern und nicht gerade anmutig aussehendes Schränkchen. Und so kam mir die Idee einfach ein größeres Häkelquadrat zu machen und es als kleine „Gardine“ für das Vitrinenfach zu verwenden.

Gehäkelt habe ich aus Schewe Baumwoll Classic mit Häkelnadel 2,5.  Nur das Lila Garn ist Catania von Schachenmayr, und ich muss sagen die beiden Garne sind mein Empfinden identisch. Beide sind gleich Gut! Nur das das Garn von Schewe viel preiswerter ist.

Auf der Banderole ist Karstadt eingedruckt, also vermute ich das es nur dort zu kriegen ist. Da ich des öfteren in einem Karstadt bin, könnt Ihr mir gerne schreiben wenn ihr dieses Garn haben wollt. Ein Knäul mit 50 Gr (Lauflänge 115m, 100% Baumwolle) kostet 1,50€. Es gibt sehr viele Farben, fragt mich ruhig an.

Und So sieht das fertige Werk aus.

Das Schränkchen stammt angeblich von Ikea und war mal Teil eines Jugendzimmers.  Ich nutze es als eine Art „Phonoschrank“. Mein Möbelstil in dem Raum ist eine Mischung aus Modern mit hellem Holz und leichtem Landhaussstil in Weiss/Creme.  Und ich liebe dieses Hellgrün!

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