Uschi ist zwanghaft kreativ

ein schnelles Geschenk

Diese Handstulpen aus Schachenmayr Bravo Color sind gestern Abend erst fertig geworden und wurden heute Morgen vor dem Sonntagsgottesdienst schon verschenkt…

handstulpen in petrol

Letzte Woche hat mir eine liebe Bekannte erzählt das sie Grau und Petrol mag und das sie eine neue Mütze in den Farben hat… ausserdem gefallen ihr meine Handstulpen… Um ihr eine kleine Überraschung zu machen hab ich diese Stulpen für sie gestrickt, Zeitaufwand etwa 5-6 Stunden (jeden abend ein bischen was weitergemacht). Da ich sie heute vormittag schon verschenkt habe hab ich sie heute morgen mal ganz schnell auf dem Balkon fotografiert. (Arm in die Kälte gestreckt, schnell abgedrückt und wieder rein in die Wärme)

Das verwendete Garn ist Bravo Color (100% Polyacryl). Verbraucht habe ich nicht ganz 50 gramm und gestrickt wurde mit einem Nadelspiel der Stärke 2,5.

 

 

Handstulpen aus Sockenwolle

Handstulpen-grau

Diese Handstulpen oder auch Handgelenkwärmer sind aus Sockenwolle gestrickt. Mein Besuch an Weihnachten hatte ich in meine Handstulpen „verliebt“… die allerdings knallbunt in Rot und Lilatönen gehalten sind. Meine Mutter meinte nur „sowas wäre auch was für mich nur nicht so knallig…

Jeder von Euch der regelmäßig strickt kann sich vorstellen das ich irgendwo eine Schublade habe die voller Wolle und Wollreste ist die auf eine Verwendung warten. Diese hab ich der Person gezeigt und sie suchte sich dieses Garn aus.

Es handelt sich um eine Sockenwolle (75%Wolle, 25% Polyester) bei der die Streifen aus der Färbung resultieren. Leider habe ich die Manschette nicht mehr und kann Euch nicht sagen was es genau war.

Angeschlagen habe ich 4 x 16 Maschen, soviel wie wenn ich Socken für meine Größe stricke. Die Emfpängerin dieser Stulpen hat ziemlich breite große Hände. Sie ist allerdings nicht auf dem Bild zu sehen.

Das Muster ist ganz banal nur 2 rechts und 2 links in Runden bis zum Daumenloch. Dazu zähle ich nicht die Runden sondern ich probier hin und wieder an meiner eigenen Hand ob mir die Länge schon gefällt. Für das Daumenloch einfach einige Reihen nicht und Runden stricken sondern hin und her. Damit das Loch ordentlich aussieht habe ich dieses in einer „Linksrippe“ plaziert, also zwischen zwei linken Maschen.  Die Höhe des Daumenlochs habe ich in diesem Fall größer gemacht als bei meinen eigenen, denn die zu bestrickende Person hat recht dicke Daumen. Für mich persönlich hatte ich nach 16 Reihen wieder begonnen runden zu stricken.

Die erste Stulpe eines Paares kann man ja so ziemlich flexibel nach der eigenen Hand machen, aber dann bei dem Partner dazu muss man akribisch darauf achten das man es genauso macht. Am besten man hat das fertige Teil immer dabei beim Stricken oder man schreibt sich genau auf was man gemacht hat.

Ich persönlich finde es auch wichtig das zweite Teil so schnell wie möglich zu beginnen, denn dann sind die Erinnerungen wie man es gemacht hat noch am frischesten.

Der Zeitaufwand für diese Art von Handstulpen ist echt wenig! Dadurch das man nur ganz einfach rechts und links strickt und kein Muster beachten muss kann man es super vor dem TV, beim Reden oder bei kurzen Wartezeiten stricken. Dieses Paar war in wenigen Tagen fertig

Diese Woche konnte ich das letzte Weihnachtsgeschenk endlich überreichen. Ein Paar handgestrickte Socken für meine liebe Schwester.

lila-socken
lila-socken

Sie hatte sich diese Farben gewünscht und ich muss sagen mir gefällt das Garn sehr. Es handelt sich um preiswerte Sockenwolle aus dem Lebensmittel Discounter… ich hätte nicht damit gerechnet das sie so schön und hochwertig ist.

In den 2 Knäulen die ich verarbeitet habe habe ich keinerlei Fehler oder Knoten vorgefunden.
 
Für die Schuhgröße 39 habe ich 4x 16 Maschen angeschlagen und mit Nadelspiel stärke 2,5 gestrickt.

Ich helfe dem Weihnachtsmann

Die kleine Mona bekommt zu Weihnachten das alte Puppenhaus aus Holz mit dem ihre Mama früher schon gespielt hat. Natürlich komplett mit Möbeln, damit die Püppchen gleich unter dem Weihnachtsbaum einziehen können.

Das Haus hat logischerweise schon einiges erlebt und brauchte eine Pflege des Dachstuhls durch einen guten Bekannten der Großeltern. Dieser nutzte die Gelegenheit um zusätzlich eine Möglichkeit einzubauen das Dach von oben zu öffnen, so das man auch von direkt oben hinein gucken kann.

Einige der Möbel wurden auch „überarbeitet“… was allerdings die letzten Jahre nicht überlebt hat waren die Textilien wie Bettzeug und Teppiche.

Mit der Aufgabe diesen Bereich wieder aufleben zu lassen wurde ich betraut. Was mir wirklich große Freude bereitet hat! So konnte ich nochmal mit Puppenmöbeln „spielen“ und damit sogar anderen eine Freude bereiten.

Diese Rattanmöbel werden wahrscheinlich im Wohnzimmer oder auf der Terasse eingesetzt. Die ursprünglichen Kissen konnte ich nicht entfernen, da der Stoff direkt auf die filigranen Holzteile geklebt ist. Aus diesem Grunde hab ich mich für abnehmbare Kissen aus Baumwollstoff entschieden. Damit sie schön flach bleiben hab ich Volumenflies (Vliesline 630) eingearbeitet.

Das Tischtuch ist einfach nur aufgeklebt.

Dies sind die Kinderbetten. Um den rustikalen Stil des Puppenhauses und der Möbel zu unterstreichen habe ich mich für klassisches Karo entschieden.

Und die Eltern-Betten sind noch ein Hauch Alpenländischer… ich finde der Stoff passt gut zu der Malerei auf den Betten (gleiches Muster findet sich auch auf den Schränken und Nachttischen)

Bei diesen Betten gab es zuerst ein kleinen Problem mit dem „Lattenrost“… es gab keinen. Es war einfach nur ein Stück Karton eingeklebt. Zuerst wollte ich passende Holzbrettchen besorgen, doch dann hab ich kurzerhand Karton mit Stoff (und Volumenflies) bespannt und fertig war die passende Matratze zur Bettwäsche.

Das Badezimmer ist eine Mischung aus klassischem Holzspielzeug und typischer 70er Jahre Farbverwirrung… dementsprechend hab ich ein paar Farblich passende Handtücher gezaubert.

genähte Stoffketten

Schon länger beschäftigte mich die Idee aus Stoff Halsketten zu machen. Alle möglichen Varianten ging ich im Kopf durch und verwarf sie immer wieder. Letztendlich bin ich bei der einfachsten Variante geblieben. Denn einfach ist oft am wirkungsvollsten.

Für diese Beiden unterschiedlich langen Ketten habe ich einen Rest normalen Baumwollstoff verwendet. Der Stoff hat ein sehr detailiertes und abwechslungsreiches Druckmuster, so das es beinahe wirkt als seien die einzelnen „Perlen“ aus unterschiedlichen Stoffen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen durchgehenden Stoffschlauch der zwischendrin geknotet ist.

Ach ja und die „Perlen“ sind auch keine… Ursprünglich wollte ich Wattekugeln verwenden, aber da habe ich gerade nicht die richtige Größe zu Hand habe,  habe ich einfach nur Füllwatte verwendet. Die Form ergibt sich einfach nur durch das Stopfen und die Knoten.

Diese Art von Ketten gefällt mir supergut, damit kann ich auf einfache und preiswerte Weise meine weissen Blusen die ich bei der Arbeit tragen muss je nach laune aufpeppen. Weiter Bilder meiner Ketten folgen bald!

 

Makramee-Armband

Nach ein paar nicht so gelungenen Versuchen ist mir nun endlich ein richtig schönes Armband gelungen. Die ersten Versuche wirkten immer etwas unruhig und zu locker. Mit diesem bin ich jetzt endlich richtig zufrieden.

Das Garn ist  Baumwoll-Classic von Schewe (erhältlich bei Karstadt), vergleichbar mit Catania von Schachenmayr.

Verwendet habe ich 12 Fäden a etwa 1,5 m welche ich an einem festen Gegenstand gehängt habe so das die losen Enden bis zum Boden hängen. Ich finde das es einfacher ist wenn die Arbeit hängt als das sie liegt, denn man zieht so weniger unanbsichtlich Fäden mit nach oben.

Das Armband ist ausschliesslich aus Weberknoten geknüpft, eigentlich der wichtigste Knoten bei der Makramee Technik. Mit diesem Knoten kann man schon fast alles machen, die meisten anderen sind Abwandlungen.

Das Armband ist angenehm zu tragen, das schwerste ist der Knopf welcher sich meistens nach unten dreht und somit ist dann das schöne Muster auf der Oberseite.

Das Muster hab ich frei nach Schnautze gemacht, ein Stück zusammen und ein Stück als 3 Einzelstänge. Kaum gezählt oder gemessen sondern einfach so das es gleichmäßig aussieht.

Am Ende habe ich aus zwei Fäden eine „Schlinge“ geknüpft die als Knopfloch für den großen Knopf dient. Am oberen ende habe ich mit zwei der Fäden den Knopf festgebunden und die Enden gründlich verknotet. Also ich habe kein Nadel und Faden gebraucht!

Der Große Knopf ist nicht nur zusätzlicher Schmuck sondern auch eine Elegante Lösung die zusammengeknoteten Enden zu verdecken.

Den Zeitaufwand kann ich nicht exakt bemessen, da ich immer mal wieder daran ein paar Minuten weiter gemacht habe. Aber das Halbfertige Werk hing nur ein paar Tage am Bügelbrett neben meinem Lieblingssessel.

Eine Anleitung für ein weiteres Armband in Makrameetechnik findet ihr hier.

 

 

statt Fernsehen

Seit meinem Umzug vorletzten Monat habe ich mein TV-Gerät noch nicht richtig angeschlossen, und ich muss sagen es stört mich momentan herzlich wenig. Ich vermisse das Fernsehen überhaupt nicht.

Stattdessen entdecke ich allerhand Handarbeiten aus meiner Jugendzeit wieder. So hab ich mich auch an Makramee erinnert. Ich glaube in der Grundschule haben wir mit dieser Technik Blumenampeln und Wandbehänge aus dicken Jutegarnen gefertigt.

Die Knotentechnik hatte mir immer schon sehr Spaß gemacht, aber Jute finde ich ein so unangenehmes Material… ich krieg fast Gänsehaut wenn ich nur daran denke sowas wieder verarbeiten zu müssen.

Von meinen Granny-Square Projekten habe ich noch zahlreiche Baumwollgarne hier liegen… und  Glas oder Kunsstoffperlen hab ich auch noch da…

Gestern Abend hab ich dann einfach mal probiert ob ich das wohl noch kann. Nach 2 kleinen misslungenen Versuchen hab ich dann „den Faden wieder gefunden“ und festgestellt das ich die wichtigsten Grundknoten noch zusammen bekomme!

Herausgekommen ist gestern Abend das:

makramee-schmuckset-pink
makramee-schmuckset-pink

Die Kette ist etwa 80 cm lang und ich habe drei rosa Glasperlen mit verarbeitet. Dazu passend habe ich ein Armband geknotet und einen Ring.

makrameekette-pink
makrameekette

Die Kette und das Armband waren schneller gemacht als ich erwartet hatte und ich dachte mir zu einem Schmuckset gehört doch noch mehr. Aber für passende Ohrringe fehlt mir noch die zündende Idee, also musste ein Ring her.

 
Ein Geknüpfter Ring aus Baumwollgarn ist eigentlich eine Gute Idee, denn er drückt garantiert nicht, stört nicht bei irgendwelchen Arbeiten, man kann sich nicht daran verletzten und Händewaschen ist auch kein Problem.
Ihn zu machen war dann doch etwas komplizierter. Ich brauche schon einige Versuche bis er so wurde wie ich ihn haben wollte.
Damit die Knoten auf der Innenseite der Hand nicht zu dick werden habe ich die Garnenden mit einem feineren Faden zusammengenäht, von dahier war der Ring arbeitsaufwändiger als die anderen beiden Teile.
 
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Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde sicher bald noch mehr Schmuck auf diese Weise fertigen, denn es macht echt Spaß.

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