Uschi ist zwanghaft kreativ

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Rückblick auf 2012

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

19.000 Personen passen in das neue Barclays Center um Jay-Z performen zu sehen. Dieser Blog wurde in 2012 über 79.000 mal besucht. Wäre er ein Konzert im Barclays Center, würde es 4 ausverkaufte Vorstellungen benötigen, damit ihn so viele Personen sehen können.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Buchempfehlung

Liebe Besucher meines Blogs,

heute will ich Euch mal auf etwas ganz anderes zeigen. Es hat nichts mit Stricken, Häkeln und Basteln zu tun… ich möchte Euch auf eine Person aufmerksam die keines der drei Dinge tun kann und  vermutlich auch niemals lernen können wird.

Es geht um Samuel Koch, dem jungen Mann der vor über einem Jahr in der TV-Sendung „Wetten Dass“ vor einem Millionenpublikum beim Versuch Autos zu überspringen schwer gestürzt ist. Nur mit viel Glück und viel ärztlichem Geschick konnte er die schweren Verletzungen an der Halswirbelsäule überleben. Heute sitzt er im Rollstuhl, denn er ist vom Hals abwärts gelähmt, und es ist schon ein sehr sehr großer Fortschitt für ihn das er die Hände leicht bewegen kann und er somit den Rollstuhl selbst steuern kann.

Jetzt hat er ein Buch geschrieben. Es heist „zwei Leben“. Er berichtet darin über sein Leben vor dem Unfall und sein Leben heute… aber es ist kein „Jammerbuch“ im Gegenteil! Es ist ein Buch das Hoffnung macht.

Hier gehts zur Webseite von Samuel Koch

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Ich helfe dem Weihnachtsmann

Die kleine Mona bekommt zu Weihnachten das alte Puppenhaus aus Holz mit dem ihre Mama früher schon gespielt hat. Natürlich komplett mit Möbeln, damit die Püppchen gleich unter dem Weihnachtsbaum einziehen können.

Das Haus hat logischerweise schon einiges erlebt und brauchte eine Pflege des Dachstuhls durch einen guten Bekannten der Großeltern. Dieser nutzte die Gelegenheit um zusätzlich eine Möglichkeit einzubauen das Dach von oben zu öffnen, so das man auch von direkt oben hinein gucken kann.

Einige der Möbel wurden auch „überarbeitet“… was allerdings die letzten Jahre nicht überlebt hat waren die Textilien wie Bettzeug und Teppiche.

Mit der Aufgabe diesen Bereich wieder aufleben zu lassen wurde ich betraut. Was mir wirklich große Freude bereitet hat! So konnte ich nochmal mit Puppenmöbeln „spielen“ und damit sogar anderen eine Freude bereiten.

Diese Rattanmöbel werden wahrscheinlich im Wohnzimmer oder auf der Terasse eingesetzt. Die ursprünglichen Kissen konnte ich nicht entfernen, da der Stoff direkt auf die filigranen Holzteile geklebt ist. Aus diesem Grunde hab ich mich für abnehmbare Kissen aus Baumwollstoff entschieden. Damit sie schön flach bleiben hab ich Volumenflies (Vliesline 630) eingearbeitet.

Das Tischtuch ist einfach nur aufgeklebt.

Dies sind die Kinderbetten. Um den rustikalen Stil des Puppenhauses und der Möbel zu unterstreichen habe ich mich für klassisches Karo entschieden.

Und die Eltern-Betten sind noch ein Hauch Alpenländischer… ich finde der Stoff passt gut zu der Malerei auf den Betten (gleiches Muster findet sich auch auf den Schränken und Nachttischen)

Bei diesen Betten gab es zuerst ein kleinen Problem mit dem „Lattenrost“… es gab keinen. Es war einfach nur ein Stück Karton eingeklebt. Zuerst wollte ich passende Holzbrettchen besorgen, doch dann hab ich kurzerhand Karton mit Stoff (und Volumenflies) bespannt und fertig war die passende Matratze zur Bettwäsche.

Das Badezimmer ist eine Mischung aus klassischem Holzspielzeug und typischer 70er Jahre Farbverwirrung… dementsprechend hab ich ein paar Farblich passende Handtücher gezaubert.

Makramee-Armband

Nach ein paar nicht so gelungenen Versuchen ist mir nun endlich ein richtig schönes Armband gelungen. Die ersten Versuche wirkten immer etwas unruhig und zu locker. Mit diesem bin ich jetzt endlich richtig zufrieden.

Das Garn ist  Baumwoll-Classic von Schewe (erhältlich bei Karstadt), vergleichbar mit Catania von Schachenmayr.

Verwendet habe ich 12 Fäden a etwa 1,5 m welche ich an einem festen Gegenstand gehängt habe so das die losen Enden bis zum Boden hängen. Ich finde das es einfacher ist wenn die Arbeit hängt als das sie liegt, denn man zieht so weniger unanbsichtlich Fäden mit nach oben.

Das Armband ist ausschliesslich aus Weberknoten geknüpft, eigentlich der wichtigste Knoten bei der Makramee Technik. Mit diesem Knoten kann man schon fast alles machen, die meisten anderen sind Abwandlungen.

Das Armband ist angenehm zu tragen, das schwerste ist der Knopf welcher sich meistens nach unten dreht und somit ist dann das schöne Muster auf der Oberseite.

Das Muster hab ich frei nach Schnautze gemacht, ein Stück zusammen und ein Stück als 3 Einzelstänge. Kaum gezählt oder gemessen sondern einfach so das es gleichmäßig aussieht.

Am Ende habe ich aus zwei Fäden eine „Schlinge“ geknüpft die als Knopfloch für den großen Knopf dient. Am oberen ende habe ich mit zwei der Fäden den Knopf festgebunden und die Enden gründlich verknotet. Also ich habe kein Nadel und Faden gebraucht!

Der Große Knopf ist nicht nur zusätzlicher Schmuck sondern auch eine Elegante Lösung die zusammengeknoteten Enden zu verdecken.

Den Zeitaufwand kann ich nicht exakt bemessen, da ich immer mal wieder daran ein paar Minuten weiter gemacht habe. Aber das Halbfertige Werk hing nur ein paar Tage am Bügelbrett neben meinem Lieblingssessel.

Eine Anleitung für ein weiteres Armband in Makrameetechnik findet ihr hier.

 

 

statt Fernsehen

Seit meinem Umzug vorletzten Monat habe ich mein TV-Gerät noch nicht richtig angeschlossen, und ich muss sagen es stört mich momentan herzlich wenig. Ich vermisse das Fernsehen überhaupt nicht.

Stattdessen entdecke ich allerhand Handarbeiten aus meiner Jugendzeit wieder. So hab ich mich auch an Makramee erinnert. Ich glaube in der Grundschule haben wir mit dieser Technik Blumenampeln und Wandbehänge aus dicken Jutegarnen gefertigt.

Die Knotentechnik hatte mir immer schon sehr Spaß gemacht, aber Jute finde ich ein so unangenehmes Material… ich krieg fast Gänsehaut wenn ich nur daran denke sowas wieder verarbeiten zu müssen.

Von meinen Granny-Square Projekten habe ich noch zahlreiche Baumwollgarne hier liegen… und  Glas oder Kunsstoffperlen hab ich auch noch da…

Gestern Abend hab ich dann einfach mal probiert ob ich das wohl noch kann. Nach 2 kleinen misslungenen Versuchen hab ich dann „den Faden wieder gefunden“ und festgestellt das ich die wichtigsten Grundknoten noch zusammen bekomme!

Herausgekommen ist gestern Abend das:

makramee-schmuckset-pink
makramee-schmuckset-pink

Die Kette ist etwa 80 cm lang und ich habe drei rosa Glasperlen mit verarbeitet. Dazu passend habe ich ein Armband geknotet und einen Ring.

makrameekette-pink
makrameekette

Die Kette und das Armband waren schneller gemacht als ich erwartet hatte und ich dachte mir zu einem Schmuckset gehört doch noch mehr. Aber für passende Ohrringe fehlt mir noch die zündende Idee, also musste ein Ring her.

 
Ein Geknüpfter Ring aus Baumwollgarn ist eigentlich eine Gute Idee, denn er drückt garantiert nicht, stört nicht bei irgendwelchen Arbeiten, man kann sich nicht daran verletzten und Händewaschen ist auch kein Problem.
Ihn zu machen war dann doch etwas komplizierter. Ich brauche schon einige Versuche bis er so wurde wie ich ihn haben wollte.
Damit die Knoten auf der Innenseite der Hand nicht zu dick werden habe ich die Garnenden mit einem feineren Faden zusammengenäht, von dahier war der Ring arbeitsaufwändiger als die anderen beiden Teile.
 
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Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde sicher bald noch mehr Schmuck auf diese Weise fertigen, denn es macht echt Spaß.

Hast Du Liebeskummer?

Hast Du Liebeskummer? Werde ich der Tage sehr oft gefragt. Und irgendwie kann ich die Frage weder verneinen noch bejahen. Bei mir persönlich ist es irgendwie eher eine Phase der „Selbst-Neudeffinition“

Jeder empfindet den Gemütszustand nach dem Ende einer Beziehung anders. Als Liebeskummer oder Liebesschmerz wird aber auch oft die Gefühlslage beschrieben die eine Person trifft die zwar verliebt ist aber deren Liebe nicht erwiedert wird.

Nach sehr langen Beziehungen kann es vorkommen das diese Verliebtheit gar nicht mehr da war und man eigentlich nur noch froh ist aus der Beziehung heraus zu sein. Allerdings ist da immernoch ein „Schmerz“… eine Art enttäuscht sein über sich selbst, den anderen oder eben über das Scheitern der Beziehung.

Jeder von uns hatte schon mal so leichten Liebeskummer, doch es gibt auch Situationen wo einen solche Gefühle in echte Probleme, manchmal sogar in Gefahr für Gesundheit oder Leben bringen.

Die Webseite Hilfe bei Liebeskummer nimmt sich diesem Thema an und macht unterschiedliche Lösungsvorschläge.  Ich selbst allerdings würde mich noch mehr konkrete Verlinkungen wünschen. Wie zum Beispiel bei den Themen Blogs oder Foren über Liebeskummer oder gar Seelsorge Hotlines.

Dennoch können die Denkanstöße von dieser Seite sicher dem einen oder anderen hilfreich sein.

Und Egal wie sehr Du den betreffenden geliebt hast, kein Liebeschmerz oder Liebeskummer ist soo schlimm das Du da nicht wieder herauskommmst. Bevor Du irgendwelche Dummheiten machst und Dir selbst oder anderen etwas antust ruf doch mal hier an:

Aber auch Stellen in Deiner Umgebung helfen Dir gerne bei der Bewältigung. Besonders hervorheben möchte ich dier die Kirchen. Egal ob Staatliche Landeskirche oder Freie Christengemeinde, jede christliche Gemeinschaft hat es sich zum Ziel gemacht Menschen in Not zu helfen. Und auch eine Not die eigentlich in deinem Kopf oder Herz stattfindet ist eine echte Not.

Amoklauf in Lörrach

Gestern abend gegen 18 Uhr hat in Lörrach eine Frau ihren Exmann (oder Ex-Freund) und das gemeinsame 5 Jährige Kind getötet und danach mit Brandbeschleuniger die Wohnung in Brand gesetzt. Dadurch gab es eine Explosion. Daraufhin rannte die Frau aus dem Haus und in das Nahegelegene Elisabethen-Krankenhaus.

Auf dem Weg schoss sie um sich und traf unter anderem einen Pastor einer nahegelegenen Baptistengemeinde. Dieser war gerade auf dem Weg zu einem Grillfest und wurde im Rücken getroffen, er ist ausser Lebensgefahr und wird heute operiert. Ein anderer Passant wurde am Kopf getroffen und ist mittlerer Weile auch ausser Lebensgefahr.

Im Krankenhaus schoss die Frau ebenfalls und erstach auf der Gynakoligischen Station einen Krankenpfleger. Ob diese Frau diese Station gezielt aufsuchte oder ob der Pfleger versucht hat sie zu überwältigen ist nicht bekannt.

Die sofort nach der Explosion benachrichtigte Polizeit, die auch sehr schnell vor Ort war lieferte sich im Krankenhaus eine Schiesserei mit der Frau bei der ein Polizist am Bein verletzt wurde. Die Frau wurde von Polizeikräften erschossen.

Warum die Frau in das Krankenhaus lief und dabei Schusswaffe und Messer dabei hatte sowie das Motiv für die gesamte Tat ist unklar.

Nur durch viel Glück wurden nicht nochmehr Passanten verletzt, denn kurz vor der Tat spielten auf der Straße noch mehre Kinder.

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