Uschi ist zwanghaft kreativ

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genähte Stoffketten

Schon länger beschäftigte mich die Idee aus Stoff Halsketten zu machen. Alle möglichen Varianten ging ich im Kopf durch und verwarf sie immer wieder. Letztendlich bin ich bei der einfachsten Variante geblieben. Denn einfach ist oft am wirkungsvollsten.

Für diese Beiden unterschiedlich langen Ketten habe ich einen Rest normalen Baumwollstoff verwendet. Der Stoff hat ein sehr detailiertes und abwechslungsreiches Druckmuster, so das es beinahe wirkt als seien die einzelnen „Perlen“ aus unterschiedlichen Stoffen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen durchgehenden Stoffschlauch der zwischendrin geknotet ist.

Ach ja und die „Perlen“ sind auch keine… Ursprünglich wollte ich Wattekugeln verwenden, aber da habe ich gerade nicht die richtige Größe zu Hand habe,  habe ich einfach nur Füllwatte verwendet. Die Form ergibt sich einfach nur durch das Stopfen und die Knoten.

Diese Art von Ketten gefällt mir supergut, damit kann ich auf einfache und preiswerte Weise meine weissen Blusen die ich bei der Arbeit tragen muss je nach laune aufpeppen. Weiter Bilder meiner Ketten folgen bald!

 

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Makramee-Armband

Nach ein paar nicht so gelungenen Versuchen ist mir nun endlich ein richtig schönes Armband gelungen. Die ersten Versuche wirkten immer etwas unruhig und zu locker. Mit diesem bin ich jetzt endlich richtig zufrieden.

Das Garn ist  Baumwoll-Classic von Schewe (erhältlich bei Karstadt), vergleichbar mit Catania von Schachenmayr.

Verwendet habe ich 12 Fäden a etwa 1,5 m welche ich an einem festen Gegenstand gehängt habe so das die losen Enden bis zum Boden hängen. Ich finde das es einfacher ist wenn die Arbeit hängt als das sie liegt, denn man zieht so weniger unanbsichtlich Fäden mit nach oben.

Das Armband ist ausschliesslich aus Weberknoten geknüpft, eigentlich der wichtigste Knoten bei der Makramee Technik. Mit diesem Knoten kann man schon fast alles machen, die meisten anderen sind Abwandlungen.

Das Armband ist angenehm zu tragen, das schwerste ist der Knopf welcher sich meistens nach unten dreht und somit ist dann das schöne Muster auf der Oberseite.

Das Muster hab ich frei nach Schnautze gemacht, ein Stück zusammen und ein Stück als 3 Einzelstänge. Kaum gezählt oder gemessen sondern einfach so das es gleichmäßig aussieht.

Am Ende habe ich aus zwei Fäden eine „Schlinge“ geknüpft die als Knopfloch für den großen Knopf dient. Am oberen ende habe ich mit zwei der Fäden den Knopf festgebunden und die Enden gründlich verknotet. Also ich habe kein Nadel und Faden gebraucht!

Der Große Knopf ist nicht nur zusätzlicher Schmuck sondern auch eine Elegante Lösung die zusammengeknoteten Enden zu verdecken.

Den Zeitaufwand kann ich nicht exakt bemessen, da ich immer mal wieder daran ein paar Minuten weiter gemacht habe. Aber das Halbfertige Werk hing nur ein paar Tage am Bügelbrett neben meinem Lieblingssessel.

Eine Anleitung für ein weiteres Armband in Makrameetechnik findet ihr hier.

 

 

statt Fernsehen

Seit meinem Umzug vorletzten Monat habe ich mein TV-Gerät noch nicht richtig angeschlossen, und ich muss sagen es stört mich momentan herzlich wenig. Ich vermisse das Fernsehen überhaupt nicht.

Stattdessen entdecke ich allerhand Handarbeiten aus meiner Jugendzeit wieder. So hab ich mich auch an Makramee erinnert. Ich glaube in der Grundschule haben wir mit dieser Technik Blumenampeln und Wandbehänge aus dicken Jutegarnen gefertigt.

Die Knotentechnik hatte mir immer schon sehr Spaß gemacht, aber Jute finde ich ein so unangenehmes Material… ich krieg fast Gänsehaut wenn ich nur daran denke sowas wieder verarbeiten zu müssen.

Von meinen Granny-Square Projekten habe ich noch zahlreiche Baumwollgarne hier liegen… und  Glas oder Kunsstoffperlen hab ich auch noch da…

Gestern Abend hab ich dann einfach mal probiert ob ich das wohl noch kann. Nach 2 kleinen misslungenen Versuchen hab ich dann „den Faden wieder gefunden“ und festgestellt das ich die wichtigsten Grundknoten noch zusammen bekomme!

Herausgekommen ist gestern Abend das:

makramee-schmuckset-pink
makramee-schmuckset-pink

Die Kette ist etwa 80 cm lang und ich habe drei rosa Glasperlen mit verarbeitet. Dazu passend habe ich ein Armband geknotet und einen Ring.

makrameekette-pink
makrameekette

Die Kette und das Armband waren schneller gemacht als ich erwartet hatte und ich dachte mir zu einem Schmuckset gehört doch noch mehr. Aber für passende Ohrringe fehlt mir noch die zündende Idee, also musste ein Ring her.

 
Ein Geknüpfter Ring aus Baumwollgarn ist eigentlich eine Gute Idee, denn er drückt garantiert nicht, stört nicht bei irgendwelchen Arbeiten, man kann sich nicht daran verletzten und Händewaschen ist auch kein Problem.
Ihn zu machen war dann doch etwas komplizierter. Ich brauche schon einige Versuche bis er so wurde wie ich ihn haben wollte.
Damit die Knoten auf der Innenseite der Hand nicht zu dick werden habe ich die Garnenden mit einem feineren Faden zusammengenäht, von dahier war der Ring arbeitsaufwändiger als die anderen beiden Teile.
 
makramee-ring-pink
 
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde sicher bald noch mehr Schmuck auf diese Weise fertigen, denn es macht echt Spaß.

Glasperlen in aktuellem Grün

gruene-kette-aus-glasperlen

gruene-kette-aus-glasperlen

Nach längerer Zeit, ich glaube es sind schon viele Monate vergangen habe ich endlich mal wieder die Muße gefunden Schmuck zu basteln. Obwohl ich Materialien zuhause liegen habe fehlte mir der äussere Kick um in diesem Bereich wieder kreativ zu werden.

Den Auschlag gaben mir diesmal diese schönen Glasperlen in aktuellen Grüntonen. Gefunden habe ich sie bei Karstadt in einer kleinen unscheinbaren Verpackung, etwa 30 Stück zu einem echten Schnäppchenpreis. Die Perlen sind Farblich aufeinander abgestimmt und jede Packung enthält eine zufällige Auswahl aus unterschiedlichen Formen und Färbungen sowie eine farblich passende Lederkordel in etwa 100cm Länge.

Da die mitgelieferte Kordel nur für eine einreihige Kette reichen würde, habe ich mir ebenfalls bei Karstadt ein Set Wachskordeln (3 Stück a 1,7m) von Knorr Prandell gekauft. Und trotzdem sind die Materialkosten für die hier gezeigte Kette extrem günstig.

Diese Perlensets gibt es in unterschiedlichen Farbvarianten, darunter auch blau, lila, weiss und petrol. Erhältlich in der Stoff-/Kurzwaren-Abteilung bei Karstadt. Was viele von Euch überraschen wird, denn die meisten Stoff und Wolleabteilungen in den Karstadt Filialen haben bisher kein Schmuckzubehör geführt. Offensichtlich ändert sich dies jetzt.

Natürliche Formen

Heute will ich Euch mal wieder eine meiner Ketten zeigen:

natuerliche-formen

Es handelt sich um eine Lange Kette mit etwas über 70 cm Länge. Die mintfarbenen Elemente sind aus Salzteig gebacken und mit Wasserfarbe bemalt, danach mit Hautverträglichem Klarlack lackiert.

Die Kordel ist eine Satinkordel von Buttinette.

Ich habe die Kette „natürliche Formen“ genannt, weil die Salzteigelemente ja fast nur einfache „Teigklumpen“ sind und alles andere nur Knoten aus der Satinkordel. Also alles Formen die fast von alleine entstehen. Dennoch sehr wirkungsvoll.

Bei Kaufinteresse oder Fragen zu dem Artikel einfach einen Kommentar hinterlassen.

Blaue Diamanten

blauediamanten

blauediamanten

Hier hatte ich mal Lust auf grobe große „Steine“.  Dazu habe ich die Salzteigkugeln auf Stricknadeln gesteckt und dann eckig gedrückt. Entstanden ist eine Rautenform, die etwas an einen Diamantschliff erinnert. Deshalb auch der Name. Die drei großen Steine sind nicht exakt gleich geformt und auch nicht gleich groß. Das war aber auch nicht mein Ziel. Die dunkelblauen Elemente sind zwischen 3 und5 cm lang und das Große hat einen Durchmesser von 3 cm.

blauerdiamant

blauerdiamant

Zusammen mit zwei kleinen hellblauen Salzteigperlen habe ich diese „Diamanten“ auf eine Satinkordel geknotet und diese an den Enden vernäht. So ist eine peppige Halskette mit etwa 90 cm Länge entstanden.

Lackiert sind die Elemente mit Nagellack, dadurch sind sie ungiftig und auch für Muttis mit Kleinkindern tragbar.

Kettenanhänger „Verbundenheit“

verbundenheit

 

Dieses mal wollte ich nicht nur „Perlen“ formen sondern gleich ein ganzes „Schmuckstück“, eine freie Form die komplett so wie ich sie forme getragen werden sollte.

Und plötzlich ist die herangehensweise eine andere. Beim Perlen formen denkt man nur darüber nach wie das Loch rein kommt und wie man eine gleichmäßige Form hin bekommt.

Bei diesem Kettenanhänger musste ich umdenken.  Ich musste mir von Anfang an vorstellen wie das Endprodukt am Hals bzw Decoltee der Trägerin hängt. Die Form sollte ausgewogen sein, damit damit das Teil nicht schrägt hängt, aber exakt symetrisch wollte ich ja auch nicht.

Gestaltet habe ich dieses Objekt ganz freihändig ohne Zeichnung oder ähnliches, einfach nur drauf los aus einer Salzteig Wurst, die ich auf etwa 25-30 cm Länge ausgerollt habe.

Die kurvige Form habe ich direkt auf das Backblech gelegt und vor dem backen in das obere Ende zwei Stricknadeln gesteckt für die Löcher für die Kordel. Die Nadeln habe ich mitgebacken und nach dem Backen noch einige Tage stecken lassen.

Der Fertige Anhänger hat eine Breite von etwa 10 cm und Höhe von etwa 8 cm. Lackiert habe ich ihn mit braunem Nagellack.  Das relativ große Smuckstück wiegt gerade mal 100 Gramm

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