Uschi ist zwanghaft kreativ

Ich blogge wieder

Liebe Freunde und Leser meines Kreativ-Blogs,

Ich habe mich jetzt entschlossen meinen Blog wieder weiter zu betreiben. Monatelang hatte ich gar keine Motivation mehr zu schreiben oder gar Bilder zu zeigen. Was aber nicht bedeutet das ich nicht Handarbeits- oder Bastel-technisch aktiv war. Im Gegenteil. Oft hat es mich mehr fasziniert die Dinge zu Stricken, Häkeln und zu Basteln als sie zu präsentieren.

Es wäre auch nicht sehr spannend für Euch gewesen, wenn ich immer nur meine gestrickten Socken zeige. Denn ich bin noch immer ganz im Sockenfieber. Die Freude am Socken-Stricken hat mich noch nicht verlassen! Aber ich möchte nicht das gleiche machen wie viele Handarbeits-Bloggerinnen und über jedes neues Knäul Sockenwolle schreiben. Das finde ich nun doch zu banal um darüber zu berichten.

In den letzten Monaten habe ich sehr viel gehäkelt und gestrickt, doch ich kann die Sachen hier gar nicht zeigen, weil ich sie ohne sie zu fotografieren weitergegeben und verschenkt habe.

Nach monatelanger Abstinenz habe ich mich aber auch mal wieder an die Nähmaschine gesetzt  folgende Kleinigkeiten gezaubert.

Diese süssen Herzen habe ich aus einem Rest Gardinenstoff den ich vor Jahren in einem Wühltisch erstanden habe gefertigt. Der Stoff hies „Füssen“ denn ein Etikett des Herstellers hing noch an einer Ecke, und er war seinerzeit sicher nicht billig.

Das Material lies sich super verarbeiten, obwohl für derartige Kleinigkeiten überall Baumwollstoff empfohlen wird, diese gröbere Polyester-Qualität war einwandfrei dazu geeignet.

Die Herzen sind etwa 13 breit und 15 cm hoch und den Schnitt hab ich mir selbst entworfen, denn mir gefallen die lang gezogenen schmalen Tilda-Herzen nicht so wirklich. Ein Herz muss für mich rund und kompakt sein… und nicht schmal und halbverhungert!

Rückblick auf 2012

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

19.000 Personen passen in das neue Barclays Center um Jay-Z performen zu sehen. Dieser Blog wurde in 2012 über 79.000 mal besucht. Wäre er ein Konzert im Barclays Center, würde es 4 ausverkaufte Vorstellungen benötigen, damit ihn so viele Personen sehen können.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Socken im Juli drei

gestrickt aus Bravo und Allround Sockenwolle

Socken im Juli Zwei

gestrickt aus Bravo Baby Color und Allround Sockenwolle

Socken im Juli

gestrickt aus Bravo Jacquard Color und Allround Sockenwolle

Seit genau einem Jahr wohne ich nun in dieser wunderschönen Wohnung mit Traumbalkon und ich muss zugeben in dieser Zeit ist mir das Sockenstricken auf dem Balkon zu einer Lieblingsbeschäftigung geworden.

Eines meiner ersten Werke an diesem Ort war letztes Jahr ein paar Bettsocken, die ich aus 2 unterschiedlichen Garnen zusammen gestrickt habe. Eine uni-farbene schlichte aber preiswerte Sockenwolle in einer gedeckten Farbe kombiniert mit einem ganz normalen Polyactylgarn (Schachenmayr Bravo). Die Socken waren eigentlich nur für das Bett gedacht und sollten weder extrem schön noch extrem haltbar sein.

Doch genau dieses Paar ist mir vergangenen Winter zum ständigen Begleiter geworden. Zuhause in der Wohnung trug ist sie fast permanent im Bett, auf der Couch, am PC und zum hin und her laufen in offenen Hausschlappen… Gewaschen hab ich sie ohne besondere Vorsicht zusammen mit meinen hellen Kleidungsstücken und sie kamen jedesmal fast wie neu aus der Maschine.

Die „billigen“ garne sind weder verfilzt noch durchgescheuert, und ich hatte sie wirklich sehr sehr viel an! Ich bin echt überrascht über die Haltbarkeit. Und das wichtigste… ich LIEBE DIESE SOCKEN! Ich fühle mich so kuschelig wohl darin, wenn sie mal in der Wäsche waren hab ich sie vermisst.

Aus diesem Grund hab ich mich jetzt da das Wetter es endlich wieder zulässt auf dem Balkon zu sitzen dazu entschlossen weitere Socken aus diesem Materalmix zu stricken.

Bild

Dies ist nun mein zweites „Kuschelsockenpaar“. Gestrickt aus Patricia „Allround“ (50gr. 1,99€ bei Karstadt) in grau und Schachenmayr Bravo in rosa. Durch das doppelte Garn geht es so richtig toll schnell mit dem Stricken und so sind sogleich ein weiteres Paar entstanden:

Bild

Diese zartgrünen Kuschelsocken sind auch aus Patricia „Allround“  in grau und einem Wollrest eines Baby-Garnes aus Polyacryl … genauen Namen weis ich nicht mehr.

Offensichtlich ist dieses Garn doch viel dünner als Bravo, denn die Socken sind trotz gleicher Maschen und Reihenzahl kleiner geworden… Ich habe sie gestern schon gleich an eine liebe Bekannte, die zwei Schuhgrößen kleiner als ich trägt verschenkt.

Buchempfehlung

Liebe Besucher meines Blogs,

heute will ich Euch mal auf etwas ganz anderes zeigen. Es hat nichts mit Stricken, Häkeln und Basteln zu tun… ich möchte Euch auf eine Person aufmerksam die keines der drei Dinge tun kann und  vermutlich auch niemals lernen können wird.

Es geht um Samuel Koch, dem jungen Mann der vor über einem Jahr in der TV-Sendung „Wetten Dass“ vor einem Millionenpublikum beim Versuch Autos zu überspringen schwer gestürzt ist. Nur mit viel Glück und viel ärztlichem Geschick konnte er die schweren Verletzungen an der Halswirbelsäule überleben. Heute sitzt er im Rollstuhl, denn er ist vom Hals abwärts gelähmt, und es ist schon ein sehr sehr großer Fortschitt für ihn das er die Hände leicht bewegen kann und er somit den Rollstuhl selbst steuern kann.

Jetzt hat er ein Buch geschrieben. Es heist „zwei Leben“. Er berichtet darin über sein Leben vor dem Unfall und sein Leben heute… aber es ist kein „Jammerbuch“ im Gegenteil! Es ist ein Buch das Hoffnung macht.

Hier gehts zur Webseite von Samuel Koch

http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&bc1=000000&IS2=1&bg1=FFFFFF&fc1=000000&lc1=0000FF&t=pinwandfurtho-21&o=3&p=8&l=as1&m=amazon&f=ifr&ref=qf_sp_asin_til&asins=3942208539

ein schnelles Geschenk

Diese Handstulpen aus Schachenmayr Bravo Color sind gestern Abend erst fertig geworden und wurden heute Morgen vor dem Sonntagsgottesdienst schon verschenkt…

handstulpen in petrol

Letzte Woche hat mir eine liebe Bekannte erzählt das sie Grau und Petrol mag und das sie eine neue Mütze in den Farben hat… ausserdem gefallen ihr meine Handstulpen… Um ihr eine kleine Überraschung zu machen hab ich diese Stulpen für sie gestrickt, Zeitaufwand etwa 5-6 Stunden (jeden abend ein bischen was weitergemacht). Da ich sie heute vormittag schon verschenkt habe hab ich sie heute morgen mal ganz schnell auf dem Balkon fotografiert. (Arm in die Kälte gestreckt, schnell abgedrückt und wieder rein in die Wärme)

Das verwendete Garn ist Bravo Color (100% Polyacryl). Verbraucht habe ich nicht ganz 50 gramm und gestrickt wurde mit einem Nadelspiel der Stärke 2,5.

 

 

Handstulpen aus Sockenwolle

Handstulpen-grau

Diese Handstulpen oder auch Handgelenkwärmer sind aus Sockenwolle gestrickt. Mein Besuch an Weihnachten hatte ich in meine Handstulpen „verliebt“… die allerdings knallbunt in Rot und Lilatönen gehalten sind. Meine Mutter meinte nur „sowas wäre auch was für mich nur nicht so knallig…

Jeder von Euch der regelmäßig strickt kann sich vorstellen das ich irgendwo eine Schublade habe die voller Wolle und Wollreste ist die auf eine Verwendung warten. Diese hab ich der Person gezeigt und sie suchte sich dieses Garn aus.

Es handelt sich um eine Sockenwolle (75%Wolle, 25% Polyester) bei der die Streifen aus der Färbung resultieren. Leider habe ich die Manschette nicht mehr und kann Euch nicht sagen was es genau war.

Angeschlagen habe ich 4 x 16 Maschen, soviel wie wenn ich Socken für meine Größe stricke. Die Emfpängerin dieser Stulpen hat ziemlich breite große Hände. Sie ist allerdings nicht auf dem Bild zu sehen.

Das Muster ist ganz banal nur 2 rechts und 2 links in Runden bis zum Daumenloch. Dazu zähle ich nicht die Runden sondern ich probier hin und wieder an meiner eigenen Hand ob mir die Länge schon gefällt. Für das Daumenloch einfach einige Reihen nicht und Runden stricken sondern hin und her. Damit das Loch ordentlich aussieht habe ich dieses in einer „Linksrippe“ plaziert, also zwischen zwei linken Maschen.  Die Höhe des Daumenlochs habe ich in diesem Fall größer gemacht als bei meinen eigenen, denn die zu bestrickende Person hat recht dicke Daumen. Für mich persönlich hatte ich nach 16 Reihen wieder begonnen runden zu stricken.

Die erste Stulpe eines Paares kann man ja so ziemlich flexibel nach der eigenen Hand machen, aber dann bei dem Partner dazu muss man akribisch darauf achten das man es genauso macht. Am besten man hat das fertige Teil immer dabei beim Stricken oder man schreibt sich genau auf was man gemacht hat.

Ich persönlich finde es auch wichtig das zweite Teil so schnell wie möglich zu beginnen, denn dann sind die Erinnerungen wie man es gemacht hat noch am frischesten.

Der Zeitaufwand für diese Art von Handstulpen ist echt wenig! Dadurch das man nur ganz einfach rechts und links strickt und kein Muster beachten muss kann man es super vor dem TV, beim Reden oder bei kurzen Wartezeiten stricken. Dieses Paar war in wenigen Tagen fertig

Diese Woche konnte ich das letzte Weihnachtsgeschenk endlich überreichen. Ein Paar handgestrickte Socken für meine liebe Schwester.

lila-socken
lila-socken

Sie hatte sich diese Farben gewünscht und ich muss sagen mir gefällt das Garn sehr. Es handelt sich um preiswerte Sockenwolle aus dem Lebensmittel Discounter… ich hätte nicht damit gerechnet das sie so schön und hochwertig ist.

In den 2 Knäulen die ich verarbeitet habe habe ich keinerlei Fehler oder Knoten vorgefunden.
 
Für die Schuhgröße 39 habe ich 4x 16 Maschen angeschlagen und mit Nadelspiel stärke 2,5 gestrickt.

Ich helfe dem Weihnachtsmann

Die kleine Mona bekommt zu Weihnachten das alte Puppenhaus aus Holz mit dem ihre Mama früher schon gespielt hat. Natürlich komplett mit Möbeln, damit die Püppchen gleich unter dem Weihnachtsbaum einziehen können.

Das Haus hat logischerweise schon einiges erlebt und brauchte eine Pflege des Dachstuhls durch einen guten Bekannten der Großeltern. Dieser nutzte die Gelegenheit um zusätzlich eine Möglichkeit einzubauen das Dach von oben zu öffnen, so das man auch von direkt oben hinein gucken kann.

Einige der Möbel wurden auch „überarbeitet“… was allerdings die letzten Jahre nicht überlebt hat waren die Textilien wie Bettzeug und Teppiche.

Mit der Aufgabe diesen Bereich wieder aufleben zu lassen wurde ich betraut. Was mir wirklich große Freude bereitet hat! So konnte ich nochmal mit Puppenmöbeln „spielen“ und damit sogar anderen eine Freude bereiten.

Diese Rattanmöbel werden wahrscheinlich im Wohnzimmer oder auf der Terasse eingesetzt. Die ursprünglichen Kissen konnte ich nicht entfernen, da der Stoff direkt auf die filigranen Holzteile geklebt ist. Aus diesem Grunde hab ich mich für abnehmbare Kissen aus Baumwollstoff entschieden. Damit sie schön flach bleiben hab ich Volumenflies (Vliesline 630) eingearbeitet.

Das Tischtuch ist einfach nur aufgeklebt.

Dies sind die Kinderbetten. Um den rustikalen Stil des Puppenhauses und der Möbel zu unterstreichen habe ich mich für klassisches Karo entschieden.

Und die Eltern-Betten sind noch ein Hauch Alpenländischer… ich finde der Stoff passt gut zu der Malerei auf den Betten (gleiches Muster findet sich auch auf den Schränken und Nachttischen)

Bei diesen Betten gab es zuerst ein kleinen Problem mit dem „Lattenrost“… es gab keinen. Es war einfach nur ein Stück Karton eingeklebt. Zuerst wollte ich passende Holzbrettchen besorgen, doch dann hab ich kurzerhand Karton mit Stoff (und Volumenflies) bespannt und fertig war die passende Matratze zur Bettwäsche.

Das Badezimmer ist eine Mischung aus klassischem Holzspielzeug und typischer 70er Jahre Farbverwirrung… dementsprechend hab ich ein paar Farblich passende Handtücher gezaubert.

genähte Stoffketten

Schon länger beschäftigte mich die Idee aus Stoff Halsketten zu machen. Alle möglichen Varianten ging ich im Kopf durch und verwarf sie immer wieder. Letztendlich bin ich bei der einfachsten Variante geblieben. Denn einfach ist oft am wirkungsvollsten.

Für diese Beiden unterschiedlich langen Ketten habe ich einen Rest normalen Baumwollstoff verwendet. Der Stoff hat ein sehr detailiertes und abwechslungsreiches Druckmuster, so das es beinahe wirkt als seien die einzelnen „Perlen“ aus unterschiedlichen Stoffen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen durchgehenden Stoffschlauch der zwischendrin geknotet ist.

Ach ja und die „Perlen“ sind auch keine… Ursprünglich wollte ich Wattekugeln verwenden, aber da habe ich gerade nicht die richtige Größe zu Hand habe,  habe ich einfach nur Füllwatte verwendet. Die Form ergibt sich einfach nur durch das Stopfen und die Knoten.

Diese Art von Ketten gefällt mir supergut, damit kann ich auf einfache und preiswerte Weise meine weissen Blusen die ich bei der Arbeit tragen muss je nach laune aufpeppen. Weiter Bilder meiner Ketten folgen bald!

 

Makramee-Armband

Nach ein paar nicht so gelungenen Versuchen ist mir nun endlich ein richtig schönes Armband gelungen. Die ersten Versuche wirkten immer etwas unruhig und zu locker. Mit diesem bin ich jetzt endlich richtig zufrieden.

Das Garn ist  Baumwoll-Classic von Schewe (erhältlich bei Karstadt), vergleichbar mit Catania von Schachenmayr.

Verwendet habe ich 12 Fäden a etwa 1,5 m welche ich an einem festen Gegenstand gehängt habe so das die losen Enden bis zum Boden hängen. Ich finde das es einfacher ist wenn die Arbeit hängt als das sie liegt, denn man zieht so weniger unanbsichtlich Fäden mit nach oben.

Das Armband ist ausschliesslich aus Weberknoten geknüpft, eigentlich der wichtigste Knoten bei der Makramee Technik. Mit diesem Knoten kann man schon fast alles machen, die meisten anderen sind Abwandlungen.

Das Armband ist angenehm zu tragen, das schwerste ist der Knopf welcher sich meistens nach unten dreht und somit ist dann das schöne Muster auf der Oberseite.

Das Muster hab ich frei nach Schnautze gemacht, ein Stück zusammen und ein Stück als 3 Einzelstänge. Kaum gezählt oder gemessen sondern einfach so das es gleichmäßig aussieht.

Am Ende habe ich aus zwei Fäden eine „Schlinge“ geknüpft die als Knopfloch für den großen Knopf dient. Am oberen ende habe ich mit zwei der Fäden den Knopf festgebunden und die Enden gründlich verknotet. Also ich habe kein Nadel und Faden gebraucht!

Der Große Knopf ist nicht nur zusätzlicher Schmuck sondern auch eine Elegante Lösung die zusammengeknoteten Enden zu verdecken.

Den Zeitaufwand kann ich nicht exakt bemessen, da ich immer mal wieder daran ein paar Minuten weiter gemacht habe. Aber das Halbfertige Werk hing nur ein paar Tage am Bügelbrett neben meinem Lieblingssessel.

Eine Anleitung für ein weiteres Armband in Makrameetechnik findet ihr hier.

 

 

statt Fernsehen

Seit meinem Umzug vorletzten Monat habe ich mein TV-Gerät noch nicht richtig angeschlossen, und ich muss sagen es stört mich momentan herzlich wenig. Ich vermisse das Fernsehen überhaupt nicht.

Stattdessen entdecke ich allerhand Handarbeiten aus meiner Jugendzeit wieder. So hab ich mich auch an Makramee erinnert. Ich glaube in der Grundschule haben wir mit dieser Technik Blumenampeln und Wandbehänge aus dicken Jutegarnen gefertigt.

Die Knotentechnik hatte mir immer schon sehr Spaß gemacht, aber Jute finde ich ein so unangenehmes Material… ich krieg fast Gänsehaut wenn ich nur daran denke sowas wieder verarbeiten zu müssen.

Von meinen Granny-Square Projekten habe ich noch zahlreiche Baumwollgarne hier liegen… und  Glas oder Kunsstoffperlen hab ich auch noch da…

Gestern Abend hab ich dann einfach mal probiert ob ich das wohl noch kann. Nach 2 kleinen misslungenen Versuchen hab ich dann „den Faden wieder gefunden“ und festgestellt das ich die wichtigsten Grundknoten noch zusammen bekomme!

Herausgekommen ist gestern Abend das:

makramee-schmuckset-pink
makramee-schmuckset-pink

Die Kette ist etwa 80 cm lang und ich habe drei rosa Glasperlen mit verarbeitet. Dazu passend habe ich ein Armband geknotet und einen Ring.

makrameekette-pink
makrameekette

Die Kette und das Armband waren schneller gemacht als ich erwartet hatte und ich dachte mir zu einem Schmuckset gehört doch noch mehr. Aber für passende Ohrringe fehlt mir noch die zündende Idee, also musste ein Ring her.

 
Ein Geknüpfter Ring aus Baumwollgarn ist eigentlich eine Gute Idee, denn er drückt garantiert nicht, stört nicht bei irgendwelchen Arbeiten, man kann sich nicht daran verletzten und Händewaschen ist auch kein Problem.
Ihn zu machen war dann doch etwas komplizierter. Ich brauche schon einige Versuche bis er so wurde wie ich ihn haben wollte.
Damit die Knoten auf der Innenseite der Hand nicht zu dick werden habe ich die Garnenden mit einem feineren Faden zusammengenäht, von dahier war der Ring arbeitsaufwändiger als die anderen beiden Teile.
 
makramee-ring-pink
 
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde sicher bald noch mehr Schmuck auf diese Weise fertigen, denn es macht echt Spaß.

Tildavogel2

Nach meinem ersten Versuch ein Motiv aus den Tilda Büchern zu nähen hat es mich richtig gepackt. Es macht richtig Spaß aus den wunderschönen Stoffen kleine Kleinode zu zaubern.

Wieder habe ich mich an das Schnittmuster des Vogels gehalten, aber mit ein paar Abwandlungen.

Im Buch wird beschrieben die Flügelteile nur mit Volumenflies zu füllen, und da ich augenblicklich keines da habe, habe ich es einfach mit Füllwatte versucht. Dadurch stehen die Flügel viel mehr hoch und es wirkt als wolle mein Vogel gleich losfliegen.

Bei Tilda wird empfohlen die Augen aufzumalen, was ich nicht unbedingt schön finde. Bei meinem ersten Vogel hatte ich es mit Knöpfen probiert, die aber doch etwas sehr groß geraten sind. Bei der zweiten Version habe ich kleine Glasperlen als Augen aufgenäht.

In der Original Anleitung wird empfohlen als Schnabel ein angespitztes Holzspieß anzukleben. Hmm naja ankleben finde ich nicht so toll, und so ein banaler „Schaschlikspieß“  im Gesicht ist nun wirklich nicht schön. Also habe ich etwas experimentiert und den Schnabel auch aus dem Stoff des Körpers genäht. Dazu habe ich einfach ein Reststück zu einem Dreieck gelegt und spitz zusammen genäht. Viel länger als der Schnabel sein sollte, denn wenn das Teil zu klein ist kriegt man es einfach nicht gewendet. Mit dem Stil eines Kaffelöffels hab ich das kleine Teil dann auch gut ausgestülpt gekriegt. Das was zu lang war hab ich dann einfach als „Füllung“ in den Schnabel gestopft und ihn von Hand mit ganz kleinen Stichen ins Gesicht genäht.

Das Schnittmuster aus dem Buch habe ich mit etwa 150% Vergrößerung kopiert, weil mir die originalgröße etwas sehr klein vorkam. Und ich denke das das nähen bei einem etwas größerem Maßstrab leichter ist.

Mein Vogel ist von Schnabel bis Schwanzspitze etwa 22 cm lang.

Die nicht gerade billigen Tilda-Stoffe habe ich je 15 cm gekauft und noch genügend Material für nochmal 1-2 Vögel übrig.

Nach meinen Umzug, und massiver Probleme mit der Telekom (ich hatte 4 Wochen weder Telefon noch Internet!!!) kann ich jetzt endlich wieder bloggen.

So ein Umzug macht schon viel Arbeit und noch mehr Durcheinander. Zwar habe ich ein wenig Handarbeit gemacht, aber weder Lust noch Zeit darüber zu schreiben. Jetzt habe ich mich in der neuen Wohnung endlich eingelebt und auch mein Internet funktioniert, also kann ich jetzt endlich wieder bloggen.

Heute habe ich zum Ersten Mal etwas aus einem Tilda-Buch genäht.

Ich finde mein Vögelchen ist ganz gut geraten, dafür das ich sowas zum allerersten Mal gemacht habe.

Die Erklärungen und Schnitte in Tone Finnangers „Tildas Sommerwelt“ sind wirklich supereinfach. Wobei ich finde das Ausstopfen könnte ein wenig besser beschrieben sein, aber ich denke darauf wird in einem anderen Tildabuch genauer eingegangen. Für mich war wirklich das wenden und ausstopfen das schwierigste, ohne einen Kochlöffel Stiel wäre mir das nie gelungen 🙂 .

Auf jeden Fall hat es mir super Spaß gemacht und dieser Vogel wird sicher nicht lange alleine bleiben.  Schon allein weil ich viel weniger Stoff benötigt habe als ich angenommen hatte… aus  einem 15 cm Streifen kann man mindestens 3 Vögel machen schätze ich.

Also Fortsetzung folgt

Es ist vollbracht! Eine wunderschöne einzigartige Häkeldecke ist von zahlreichen Häklerinnen zusammengestellt worden.

Die Grannysqares wurden zum Großteil nach einer Anleitung von Nadelspiel.com aus reiner Baumwolle gehäkelt und im Großmütterchen-Blog gesammelt. Jeder der gerne Grannys-Häkelt war eingeladen so viele zu schicken wie er möchte. Genau festgelegt waren Material und Größe der einzelnen Quadrate.

Hier sieht man ein paar Details der wunderschönen Einzelteile.

Die Decke besteht aus 13×19 Häkelquadraten also aus 247 Stück!!

Jedes dieser Grannysquares besteht aus 2-4 Farben, also pro Farbe 2 Fäden zu vernähen… bei einem Durchschnitt von drei wären das 750 Farben mit je zwei Fadenenden. Für jedes Granny brauche selbst eine erfahrene und schnelle Häklerin je nach Muster etwa eine Stunde. Also stecken alleine in den Einzelteilen mehr als 250 Stunden Arbeit. Hinzu kommt ja noch das zusammenhäkeln, was wirklich aufwändig ist!

Der Aktuelle Preis von 300€ ist angesichts der Arbeit die in so einer Decke stecken absolut akzeptabel. Aber die Einzigartigkeit und Schönheit einer solchen Handarbeit ist eigentlich unbezahlbar.

Der Erlös dieser Auktion bekommen nicht diejenigen die sich die Arbeit gemacht haben, sondern wirklich bedürftige Menschen in Japan die durch das Erdbeben verletzt oder obdachlos geworden sind und vielleicht sogar Angehörige verloren haben.

Diese Menschen sind in Not. Und wir hier in Europa sind in der glücklichen Lage einfach nur aus Freude am Häkeln solche schönen Einzelstücke zu zaubern. Wenn Du in der Lage bist, dein schönes Zuhause durch so eine Decke noch gemütlicher und schöner zu machen…

                            dann Danke deinem Gott

                                                                                  … und biete hier mit!

Nächsten Monat ziehe ich im und da so ein Umzug sehr viel Arbeit und Durcheinander mit sich bringt lasse ich meinen Dawanda-Shop solange pausieren bis ich in der neuen Wohnung bin.

„Hän-Dis-okay“ wird „Händysockee“ ausgesprochen… also ist ja schon klar um welche Artikel es da geht. Ich verkaufe bei Dawanda meine gestrickten Handytaschen. Doch gerade diese werde ich zusammen mit vielen anderen Handarbeiten die ich in den letzten Monaten fertiggestellt habe erstmal sicher verpacken und erst nach dem Umzug wieder ausgraben.

Wenn mein Shop wieder bestückt und aktiv ist werde ich Euch hier informieren.

Liebe Besucher,

sicher wundert Ihr Euch warum es in der letzten Zeit so wenig neue Artikel von mir gibt. Das bedeutet nicht das ich nicht mehr kreativ tätig bin. Im Gegenteil, ich habe in den letzten Wochen viel unterschiedliches gemacht, doch irgendwie weder Zeit noch Lust gefunden darüber zu bloggen. So eine Art Schreib-Blockade…

Aber ich denke das dies jetzt besser wird.

Hier seht ihr meine Grannys für die Grannylieseln-Tauschaktion.

Was ich daraus mache zeige ich Euch hier in Kürze.

Des weiteren bin ich momentan an einer Babydecke für ein neues Baby in meiner Verwandschaft. Der kleine Phillip ist am 11.3. zur Welt gekommen und die Decke ist immernoch nicht ganz fertig… auch ein Grund warum ich wenig Zeit zum schreiben habe. Selbstverständlich zeige ich Euch mein Werk sobald sie fertig ist.

Aber ich hab noch nicht zuviel gehäkelt, ich mach jetzt bei Grannys for life mit. Denn ich finde das ist eine gute Sache wenn man mit seinem Hobby gutes tun kann.

Pulswärmer

Wenn es so richtig kalt ist, dann fröstelt man leicht mal auch in geheizten Innenräumen. Dagegen helfen nur warme Füße und Warme Hände. Da man die Hände aber ständig braucht, wäre an Handschuhe nicht zu denken. Aber Handgelenk-Wärmer tun hier gute Dienste und sehen je nach dem auch noch sehr chic aus.

Es ist wissenschaftlich erwiesen das man weniger friert wenn der Unterarm/Handgelenk warm sind. Denn an der Stelle liegen die Adern sehr nah an der Körperoberfläche, deshalb misst man hier auch den Puls. Kühlt diese Stelle nicht so stark aus, benötigt der Körper nicht so viel Energie das Blut auf Temperatur zu halten und das Gefühl zu frieren stellt sich nicht oder später erst ein.

Diese Pulswärmer habe ich in kürzester Zeit einfach nur 2 rechts 2 links gestrickt. Dabei habe ich keine Vorlage verwendet sondern einfach so drauf los gestrickt. Verwendet habe ich ein Merino-Woll-Gemisch das grad noch rum lag…

Dafür das es so wenig Arbeit gemacht hat und ohne Planung usw erledigt war sind diese Teile wirklich ein Volltreffer. Seit Fertigstellung trage ich sie fast täglich.

Zeitaufwand etwa 3-4 Stunden vor dem TV, Materialverbrauch ca 30 Gramm

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