Uschi11's Kreativblog

15. Januar 2012

ein schnelles Geschenk

Diese Handstulpen aus Schachenmayr Bravo Color sind gestern Abend erst fertig geworden und wurden heute Morgen vor dem Sonntagsgottesdienst schon verschenkt…

handstulpen in petrol

Letzte Woche hat mir eine liebe Bekannte erzählt das sie Grau und Petrol mag und das sie eine neue Mütze in den Farben hat… ausserdem gefallen ihr meine Handstulpen… Um ihr eine kleine Überraschung zu machen hab ich diese Stulpen für sie gestrickt, Zeitaufwand etwa 5-6 Stunden (jeden abend ein bischen was weitergemacht). Da ich sie heute vormittag schon verschenkt habe hab ich sie heute morgen mal ganz schnell auf dem Balkon fotografiert. (Arm in die Kälte gestreckt, schnell abgedrückt und wieder rein in die Wärme)

Das verwendete Garn ist Bravo Color (100% Polyacryl). Verbraucht habe ich nicht ganz 50 gramm und gestrickt wurde mit einem Nadelspiel der Stärke 2,5.

 

 

11. Januar 2012

Handstulpen aus Sockenwolle

Handstulpen-grau

Diese Handstulpen oder auch Handgelenkwärmer sind aus Sockenwolle gestrickt. Mein Besuch an Weihnachten hatte ich in meine Handstulpen „verliebt“… die allerdings knallbunt in Rot und Lilatönen gehalten sind. Meine Mutter meinte nur „sowas wäre auch was für mich nur nicht so knallig…

Jeder von Euch der regelmäßig strickt kann sich vorstellen das ich irgendwo eine Schublade habe die voller Wolle und Wollreste ist die auf eine Verwendung warten. Diese hab ich der Person gezeigt und sie suchte sich dieses Garn aus.

Es handelt sich um eine Sockenwolle (75%Wolle, 25% Polyester) bei der die Streifen aus der Färbung resultieren. Leider habe ich die Manschette nicht mehr und kann Euch nicht sagen was es genau war.

Angeschlagen habe ich 4 x 16 Maschen, soviel wie wenn ich Socken für meine Größe stricke. Die Emfpängerin dieser Stulpen hat ziemlich breite große Hände. Sie ist allerdings nicht auf dem Bild zu sehen.

Das Muster ist ganz banal nur 2 rechts und 2 links in Runden bis zum Daumenloch. Dazu zähle ich nicht die Runden sondern ich probier hin und wieder an meiner eigenen Hand ob mir die Länge schon gefällt. Für das Daumenloch einfach einige Reihen nicht und Runden stricken sondern hin und her. Damit das Loch ordentlich aussieht habe ich dieses in einer „Linksrippe“ plaziert, also zwischen zwei linken Maschen.  Die Höhe des Daumenlochs habe ich in diesem Fall größer gemacht als bei meinen eigenen, denn die zu bestrickende Person hat recht dicke Daumen. Für mich persönlich hatte ich nach 16 Reihen wieder begonnen runden zu stricken.

Die erste Stulpe eines Paares kann man ja so ziemlich flexibel nach der eigenen Hand machen, aber dann bei dem Partner dazu muss man akribisch darauf achten das man es genauso macht. Am besten man hat das fertige Teil immer dabei beim Stricken oder man schreibt sich genau auf was man gemacht hat.

Ich persönlich finde es auch wichtig das zweite Teil so schnell wie möglich zu beginnen, denn dann sind die Erinnerungen wie man es gemacht hat noch am frischesten.

Der Zeitaufwand für diese Art von Handstulpen ist echt wenig! Dadurch das man nur ganz einfach rechts und links strickt und kein Muster beachten muss kann man es super vor dem TV, beim Reden oder bei kurzen Wartezeiten stricken. Dieses Paar war in wenigen Tagen fertig

7. Januar 2012

Neue Lieblingssocken für meine Lieblingsschwester

Einsortiert unter: stricken — by uschi11 @ 22:13
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Diese Woche konnte ich das letzte Weihnachtsgeschenk endlich überreichen. Ein Paar handgestrickte Socken für meine liebe Schwester.

lila-socken
lila-socken

Sie hatte sich diese Farben gewünscht und ich muss sagen mir gefällt das Garn sehr. Es handelt sich um preiswerte Sockenwolle aus dem Lebensmittel Discounter… ich hätte nicht damit gerechnet das sie so schön und hochwertig ist.

In den 2 Knäulen die ich verarbeitet habe habe ich keinerlei Fehler oder Knoten vorgefunden.
 
Für die Schuhgröße 39 habe ich 4x 16 Maschen angeschlagen und mit Nadelspiel stärke 2,5 gestrickt.

23. Dezember 2011

Ich helfe dem Weihnachtsmann

Die kleine Mona bekommt zu Weihnachten das alte Puppenhaus aus Holz mit dem ihre Mama früher schon gespielt hat. Natürlich komplett mit Möbeln, damit die Püppchen gleich unter dem Weihnachtsbaum einziehen können.

Das Haus hat logischerweise schon einiges erlebt und brauchte eine Pflege des Dachstuhls durch einen guten Bekannten der Großeltern. Dieser nutzte die Gelegenheit um zusätzlich eine Möglichkeit einzubauen das Dach von oben zu öffnen, so das man auch von direkt oben hinein gucken kann.

Einige der Möbel wurden auch „überarbeitet“… was allerdings die letzten Jahre nicht überlebt hat waren die Textilien wie Bettzeug und Teppiche.

Mit der Aufgabe diesen Bereich wieder aufleben zu lassen wurde ich betraut. Was mir wirklich große Freude bereitet hat! So konnte ich nochmal mit Puppenmöbeln “spielen“ und damit sogar anderen eine Freude bereiten.

Diese Rattanmöbel werden wahrscheinlich im Wohnzimmer oder auf der Terasse eingesetzt. Die ursprünglichen Kissen konnte ich nicht entfernen, da der Stoff direkt auf die filigranen Holzteile geklebt ist. Aus diesem Grunde hab ich mich für abnehmbare Kissen aus Baumwollstoff entschieden. Damit sie schön flach bleiben hab ich Volumenflies (Vliesline 630) eingearbeitet.

Das Tischtuch ist einfach nur aufgeklebt.

Dies sind die Kinderbetten. Um den rustikalen Stil des Puppenhauses und der Möbel zu unterstreichen habe ich mich für klassisches Karo entschieden.

Und die Eltern-Betten sind noch ein Hauch Alpenländischer… ich finde der Stoff passt gut zu der Malerei auf den Betten (gleiches Muster findet sich auch auf den Schränken und Nachttischen)

Bei diesen Betten gab es zuerst ein kleinen Problem mit dem „Lattenrost“… es gab keinen. Es war einfach nur ein Stück Karton eingeklebt. Zuerst wollte ich passende Holzbrettchen besorgen, doch dann hab ich kurzerhand Karton mit Stoff (und Volumenflies) bespannt und fertig war die passende Matratze zur Bettwäsche.

Das Badezimmer ist eine Mischung aus klassischem Holzspielzeug und typischer 70er Jahre Farbverwirrung… dementsprechend hab ich ein paar Farblich passende Handtücher gezaubert.

4. September 2011

genähte Stoffketten

Schon länger beschäftigte mich die Idee aus Stoff Halsketten zu machen. Alle möglichen Varianten ging ich im Kopf durch und verwarf sie immer wieder. Letztendlich bin ich bei der einfachsten Variante geblieben. Denn einfach ist oft am wirkungsvollsten.

Für diese Beiden unterschiedlich langen Ketten habe ich einen Rest normalen Baumwollstoff verwendet. Der Stoff hat ein sehr detailiertes und abwechslungsreiches Druckmuster, so das es beinahe wirkt als seien die einzelnen „Perlen“ aus unterschiedlichen Stoffen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen durchgehenden Stoffschlauch der zwischendrin geknotet ist.

Ach ja und die „Perlen“ sind auch keine… Ursprünglich wollte ich Wattekugeln verwenden, aber da habe ich gerade nicht die richtige Größe zu Hand habe,  habe ich einfach nur Füllwatte verwendet. Die Form ergibt sich einfach nur durch das Stopfen und die Knoten.

Diese Art von Ketten gefällt mir supergut, damit kann ich auf einfache und preiswerte Weise meine weissen Blusen die ich bei der Arbeit tragen muss je nach laune aufpeppen. Weiter Bilder meiner Ketten folgen bald!

 

9. August 2011

Makramee-Armband

Nach ein paar nicht so gelungenen Versuchen ist mir nun endlich ein richtig schönes Armband gelungen. Die ersten Versuche wirkten immer etwas unruhig und zu locker. Mit diesem bin ich jetzt endlich richtig zufrieden.

Das Garn ist  Baumwoll-Classic von Schewe (erhältlich bei Karstadt), vergleichbar mit Catania von Schachenmayr.

Verwendet habe ich 12 Fäden a etwa 1,5 m welche ich an einem festen Gegenstand gehängt habe so das die losen Enden bis zum Boden hängen. Ich finde das es einfacher ist wenn die Arbeit hängt als das sie liegt, denn man zieht so weniger unanbsichtlich Fäden mit nach oben.

Das Armband ist ausschliesslich aus Weberknoten geknüpft, eigentlich der wichtigste Knoten bei der Makramee Technik. Mit diesem Knoten kann man schon fast alles machen, die meisten anderen sind Abwandlungen.

Das Armband ist angenehm zu tragen, das schwerste ist der Knopf welcher sich meistens nach unten dreht und somit ist dann das schöne Muster auf der Oberseite.

Das Muster hab ich frei nach Schnautze gemacht, ein Stück zusammen und ein Stück als 3 Einzelstänge. Kaum gezählt oder gemessen sondern einfach so das es gleichmäßig aussieht.

Am Ende habe ich aus zwei Fäden eine „Schlinge“ geknüpft die als Knopfloch für den großen Knopf dient. Am oberen ende habe ich mit zwei der Fäden den Knopf festgebunden und die Enden gründlich verknotet. Also ich habe kein Nadel und Faden gebraucht!

Der Große Knopf ist nicht nur zusätzlicher Schmuck sondern auch eine Elegante Lösung die zusammengeknoteten Enden zu verdecken.

Den Zeitaufwand kann ich nicht exakt bemessen, da ich immer mal wieder daran ein paar Minuten weiter gemacht habe. Aber das Halbfertige Werk hing nur ein paar Tage am Bügelbrett neben meinem Lieblingssessel.

Eine Anleitung für ein weiteres Armband in Makrameetechnik findet ihr hier.

 

 

1. August 2011

statt Fernsehen

Seit meinem Umzug vorletzten Monat habe ich mein TV-Gerät noch nicht richtig angeschlossen, und ich muss sagen es stört mich momentan herzlich wenig. Ich vermisse das Fernsehen überhaupt nicht.

Stattdessen entdecke ich allerhand Handarbeiten aus meiner Jugendzeit wieder. So hab ich mich auch an Makramee erinnert. Ich glaube in der Grundschule haben wir mit dieser Technik Blumenampeln und Wandbehänge aus dicken Jutegarnen gefertigt.

Die Knotentechnik hatte mir immer schon sehr Spaß gemacht, aber Jute finde ich ein so unangenehmes Material… ich krieg fast Gänsehaut wenn ich nur daran denke sowas wieder verarbeiten zu müssen.

Von meinen Granny-Square Projekten habe ich noch zahlreiche Baumwollgarne hier liegen… und  Glas oder Kunsstoffperlen hab ich auch noch da…

Gestern Abend hab ich dann einfach mal probiert ob ich das wohl noch kann. Nach 2 kleinen misslungenen Versuchen hab ich dann „den Faden wieder gefunden“ und festgestellt das ich die wichtigsten Grundknoten noch zusammen bekomme!

Herausgekommen ist gestern Abend das:

makramee-schmuckset-pink
makramee-schmuckset-pink

Die Kette ist etwa 80 cm lang und ich habe drei rosa Glasperlen mit verarbeitet. Dazu passend habe ich ein Armband geknotet und einen Ring.

makrameekette-pink
makrameekette

Die Kette und das Armband waren schneller gemacht als ich erwartet hatte und ich dachte mir zu einem Schmuckset gehört doch noch mehr. Aber für passende Ohrringe fehlt mir noch die zündende Idee, also musste ein Ring her.

 
Ein Geknüpfter Ring aus Baumwollgarn ist eigentlich eine Gute Idee, denn er drückt garantiert nicht, stört nicht bei irgendwelchen Arbeiten, man kann sich nicht daran verletzten und Händewaschen ist auch kein Problem.
Ihn zu machen war dann doch etwas komplizierter. Ich brauche schon einige Versuche bis er so wurde wie ich ihn haben wollte.
Damit die Knoten auf der Innenseite der Hand nicht zu dick werden habe ich die Garnenden mit einem feineren Faden zusammengenäht, von dahier war der Ring arbeitsaufwändiger als die anderen beiden Teile.
 
makramee-ring-pink
 
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde sicher bald noch mehr Schmuck auf diese Weise fertigen, denn es macht echt Spaß.

2. Juli 2011

Tilda-Fieber hat mich gepackt

Tildavogel2

Nach meinem ersten Versuch ein Motiv aus den Tilda Büchern zu nähen hat es mich richtig gepackt. Es macht richtig Spaß aus den wunderschönen Stoffen kleine Kleinode zu zaubern.

Wieder habe ich mich an das Schnittmuster des Vogels gehalten, aber mit ein paar Abwandlungen.

Im Buch wird beschrieben die Flügelteile nur mit Volumenflies zu füllen, und da ich augenblicklich keines da habe, habe ich es einfach mit Füllwatte versucht. Dadurch stehen die Flügel viel mehr hoch und es wirkt als wolle mein Vogel gleich losfliegen.

Bei Tilda wird empfohlen die Augen aufzumalen, was ich nicht unbedingt schön finde. Bei meinem ersten Vogel hatte ich es mit Knöpfen probiert, die aber doch etwas sehr groß geraten sind. Bei der zweiten Version habe ich kleine Glasperlen als Augen aufgenäht.

In der Original Anleitung wird empfohlen als Schnabel ein angespitztes Holzspieß anzukleben. Hmm naja ankleben finde ich nicht so toll, und so ein banaler „Schaschlikspieß“  im Gesicht ist nun wirklich nicht schön. Also habe ich etwas experimentiert und den Schnabel auch aus dem Stoff des Körpers genäht. Dazu habe ich einfach ein Reststück zu einem Dreieck gelegt und spitz zusammen genäht. Viel länger als der Schnabel sein sollte, denn wenn das Teil zu klein ist kriegt man es einfach nicht gewendet. Mit dem Stil eines Kaffelöffels hab ich das kleine Teil dann auch gut ausgestülpt gekriegt. Das was zu lang war hab ich dann einfach als „Füllung“ in den Schnabel gestopft und ihn von Hand mit ganz kleinen Stichen ins Gesicht genäht.

Das Schnittmuster aus dem Buch habe ich mit etwa 150% Vergrößerung kopiert, weil mir die originalgröße etwas sehr klein vorkam. Und ich denke das das nähen bei einem etwas größerem Maßstrab leichter ist.

Mein Vogel ist von Schnabel bis Schwanzspitze etwa 22 cm lang.

Die nicht gerade billigen Tilda-Stoffe habe ich je 15 cm gekauft und noch genügend Material für nochmal 1-2 Vögel übrig.

29. Juni 2011

Kommt ein Vogel geflogen!

Nach meinen Umzug, und massiver Probleme mit der Telekom (ich hatte 4 Wochen weder Telefon noch Internet!!!) kann ich jetzt endlich wieder bloggen.

So ein Umzug macht schon viel Arbeit und noch mehr Durcheinander. Zwar habe ich ein wenig Handarbeit gemacht, aber weder Lust noch Zeit darüber zu schreiben. Jetzt habe ich mich in der neuen Wohnung endlich eingelebt und auch mein Internet funktioniert, also kann ich jetzt endlich wieder bloggen.

Heute habe ich zum Ersten Mal etwas aus einem Tilda-Buch genäht.

Ich finde mein Vögelchen ist ganz gut geraten, dafür das ich sowas zum allerersten Mal gemacht habe.

Die Erklärungen und Schnitte in Tone Finnangers „Tildas Sommerwelt“ sind wirklich supereinfach. Wobei ich finde das Ausstopfen könnte ein wenig besser beschrieben sein, aber ich denke darauf wird in einem anderen Tildabuch genauer eingegangen. Für mich war wirklich das wenden und ausstopfen das schwierigste, ohne einen Kochlöffel Stiel wäre mir das nie gelungen :-) .

Auf jeden Fall hat es mir super Spaß gemacht und dieser Vogel wird sicher nicht lange alleine bleiben.  Schon allein weil ich viel weniger Stoff benötigt habe als ich angenommen hatte… aus  einem 15 cm Streifen kann man mindestens 3 Vögel machen schätze ich.

Also Fortsetzung folgt

13. April 2011

Versteigerung zugunsten der Erdbebenopfer

Es ist vollbracht! Eine wunderschöne einzigartige Häkeldecke ist von zahlreichen Häklerinnen zusammengestellt worden.

Die Grannysqares wurden zum Großteil nach einer Anleitung von Nadelspiel.com aus reiner Baumwolle gehäkelt und im Großmütterchen-Blog gesammelt. Jeder der gerne Grannys-Häkelt war eingeladen so viele zu schicken wie er möchte. Genau festgelegt waren Material und Größe der einzelnen Quadrate.

Hier sieht man ein paar Details der wunderschönen Einzelteile.

Die Decke besteht aus 13×19 Häkelquadraten also aus 247 Stück!!

Jedes dieser Grannysquares besteht aus 2-4 Farben, also pro Farbe 2 Fäden zu vernähen… bei einem Durchschnitt von drei wären das 750 Farben mit je zwei Fadenenden. Für jedes Granny brauche selbst eine erfahrene und schnelle Häklerin je nach Muster etwa eine Stunde. Also stecken alleine in den Einzelteilen mehr als 250 Stunden Arbeit. Hinzu kommt ja noch das zusammenhäkeln, was wirklich aufwändig ist!

Der Aktuelle Preis von 300€ ist angesichts der Arbeit die in so einer Decke stecken absolut akzeptabel. Aber die Einzigartigkeit und Schönheit einer solchen Handarbeit ist eigentlich unbezahlbar.

Der Erlös dieser Auktion bekommen nicht diejenigen die sich die Arbeit gemacht haben, sondern wirklich bedürftige Menschen in Japan die durch das Erdbeben verletzt oder obdachlos geworden sind und vielleicht sogar Angehörige verloren haben.

Diese Menschen sind in Not. Und wir hier in Europa sind in der glücklichen Lage einfach nur aus Freude am Häkeln solche schönen Einzelstücke zu zaubern. Wenn Du in der Lage bist, dein schönes Zuhause durch so eine Decke noch gemütlicher und schöner zu machen…

                            dann Danke deinem Gott

                                                                                  … und biete hier mit!

12. April 2011

Mein Dawanda-Shop „Hän-Dis-Okay“ pausiert

Nächsten Monat ziehe ich im und da so ein Umzug sehr viel Arbeit und Durcheinander mit sich bringt lasse ich meinen Dawanda-Shop solange pausieren bis ich in der neuen Wohnung bin.

„Hän-Dis-okay“ wird „Händysockee“ ausgesprochen… also ist ja schon klar um welche Artikel es da geht. Ich verkaufe bei Dawanda meine gestrickten Handytaschen. Doch gerade diese werde ich zusammen mit vielen anderen Handarbeiten die ich in den letzten Monaten fertiggestellt habe erstmal sicher verpacken und erst nach dem Umzug wieder ausgraben.

Wenn mein Shop wieder bestückt und aktiv ist werde ich Euch hier informieren.

27. März 2011

Schreib-Blockade aber keine Kreativ-Blockade

Liebe Besucher,

sicher wundert Ihr Euch warum es in der letzten Zeit so wenig neue Artikel von mir gibt. Das bedeutet nicht das ich nicht mehr kreativ tätig bin. Im Gegenteil, ich habe in den letzten Wochen viel unterschiedliches gemacht, doch irgendwie weder Zeit noch Lust gefunden darüber zu bloggen. So eine Art Schreib-Blockade…

Aber ich denke das dies jetzt besser wird.

Hier seht ihr meine Grannys für die Grannylieseln-Tauschaktion.

Was ich daraus mache zeige ich Euch hier in Kürze.

Des weiteren bin ich momentan an einer Babydecke für ein neues Baby in meiner Verwandschaft. Der kleine Phillip ist am 11.3. zur Welt gekommen und die Decke ist immernoch nicht ganz fertig… auch ein Grund warum ich wenig Zeit zum schreiben habe. Selbstverständlich zeige ich Euch mein Werk sobald sie fertig ist.

Aber ich hab noch nicht zuviel gehäkelt, ich mach jetzt bei Grannys for life mit. Denn ich finde das ist eine gute Sache wenn man mit seinem Hobby gutes tun kann.

8. März 2011

Pulswärmer

Wenn es so richtig kalt ist, dann fröstelt man leicht mal auch in geheizten Innenräumen. Dagegen helfen nur warme Füße und Warme Hände. Da man die Hände aber ständig braucht, wäre an Handschuhe nicht zu denken. Aber Handgelenk-Wärmer tun hier gute Dienste und sehen je nach dem auch noch sehr chic aus.

Es ist wissenschaftlich erwiesen das man weniger friert wenn der Unterarm/Handgelenk warm sind. Denn an der Stelle liegen die Adern sehr nah an der Körperoberfläche, deshalb misst man hier auch den Puls. Kühlt diese Stelle nicht so stark aus, benötigt der Körper nicht so viel Energie das Blut auf Temperatur zu halten und das Gefühl zu frieren stellt sich nicht oder später erst ein.

Diese Pulswärmer habe ich in kürzester Zeit einfach nur 2 rechts 2 links gestrickt. Dabei habe ich keine Vorlage verwendet sondern einfach so drauf los gestrickt. Verwendet habe ich ein Merino-Woll-Gemisch das grad noch rum lag…

Dafür das es so wenig Arbeit gemacht hat und ohne Planung usw erledigt war sind diese Teile wirklich ein Volltreffer. Seit Fertigstellung trage ich sie fast täglich.

Zeitaufwand etwa 3-4 Stunden vor dem TV, Materialverbrauch ca 30 Gramm

6. Januar 2011

meine Lieblingsmütze

dunkelrote-strickmuetze

meine Lieblingsmütze

Diese Mütze habe ich vor wenigen Tagen gestrickt und seit dem ersten Tragen ist sie meine absolute Lieblingsmütze.

Ihre Form sitzt bei mir sehr gut, so daß auch Ohren und Stirn schön warm gehalten sind und ich finde sie steht mir richtig gut.

Lange habe ich nach einer Anleitung für eine gutaussehende Mütze gesucht, und die meisten sind entweder viel zu aufwändig oder sehen an mir einfach nur albern aus. Diese Anleitung ist so banal aber effektiv, das ich eigentlich gar nicht damit gerechnet habe das sie so gut aussieht.

Gestrickt habe ich diese Mütze aus „Grosso“ der Marke Patricia. Dieses Garn besteht aus 85% Polyacryl und 15% Polyamid. Es hat eine Lauflänge von 150m/100gr und empfohlen ist eine Nadelstärke von 5-5,5.

Ich habe für die Mütze 80 Maschen auf dem Nadelspiel Stärke 5 aufgenommen und gleich mit dem Muster 2rechts 2 links begonnen. Nach etwa 5 cm eine Runde links gestrickt und dann wieder im Muster weiter. Nach etwa 26-30 cm habe ich immer die Linken Maschen zusammen gestrickt und in der nächsten Runde einfach den Faden durch alle übrigen Maschen gezogen und zusammengezogen.

Als Variation könnte man noch einen Ponpon auf die Nahtstelle setzen aber ich habe darauf verzichtet, denn ich finde das „Ende“ sieht ganz ordentlich aus.

Das Material Patricia „Grosso“ gibt es für 3.- Euro das 100gr Knäul bei Karstadt. Es gibt eine ganze Auswahl an aktuellen Farben. Sollte jemand von Euch Interesse an diesem Garn haben, und kein Karstadt in der Nähe haben, kann ich dieses gerne für Euch besorgen.

17. Dezember 2010

Glasperlen in aktuellem Grün

gruene-kette-aus-glasperlen

gruene-kette-aus-glasperlen

Nach längerer Zeit, ich glaube es sind schon viele Monate vergangen habe ich endlich mal wieder die Muße gefunden Schmuck zu basteln. Obwohl ich Materialien zuhause liegen habe fehlte mir der äussere Kick um in diesem Bereich wieder kreativ zu werden.

Den Auschlag gaben mir diesmal diese schönen Glasperlen in aktuellen Grüntonen. Gefunden habe ich sie bei Karstadt in einer kleinen unscheinbaren Verpackung, etwa 30 Stück zu einem echten Schnäppchenpreis. Die Perlen sind Farblich aufeinander abgestimmt und jede Packung enthält eine zufällige Auswahl aus unterschiedlichen Formen und Färbungen sowie eine farblich passende Lederkordel in etwa 100cm Länge.

Da die mitgelieferte Kordel nur für eine einreihige Kette reichen würde, habe ich mir ebenfalls bei Karstadt ein Set Wachskordeln (3 Stück a 1,7m) von Knorr Prandell gekauft. Und trotzdem sind die Materialkosten für die hier gezeigte Kette extrem günstig.

Diese Perlensets gibt es in unterschiedlichen Farbvarianten, darunter auch blau, lila, weiss und petrol. Erhältlich in der Stoff-/Kurzwaren-Abteilung bei Karstadt. Was viele von Euch überraschen wird, denn die meisten Stoff und Wolleabteilungen in den Karstadt Filialen haben bisher kein Schmuckzubehör geführt. Offensichtlich ändert sich dies jetzt.

3. Dezember 2010

Grannylieseln geht in die zweite Runde

Wie schon berichtet habe ich bei den „Grannylieseln“  (http://grannylieseln.blogspot.com/) mitgemacht. Eine Tauschaktion bei der es um gehäkelte Granny Squares ging. Jeder Teilnehmer hat sich eine Farbgruppe ausgesucht und 9 Grannys in diesen Farben gehäkelt. Welche Muster und Vorlagen dabei verwendet wurden blieb jedem einzelnen überlassen. Auch konnte jeder selbst entscheiden wieviele unterschiedliche Farben er in ein Granny verarbeitet. 8 von den 9 Grannys wurden an Beate geschickt. Diese hat sie untereinander getauscht und jeder Teilnehmer bekam 8 Granny von 8 unterschiedlichen Häklern. Also jedes Häkelquadrat ist anders, ideenreich, farbenfroh, und liebevoll verarbeitet. Aus diesen Quadraten hat dann jeder Teilnehmer seine Kissenhülle gefertigt.

Ich muss zu meiner Schande sagen das meines noch nicht fertig ist. Leider liegen die Grannys noch auf dem „To do“-Stapel.

Grannysquares

Grannysquares

Ich bin von den erhaltenen Grannys und von der Idee allgemein so begeistert, das ich mich schon für die zweite Runde die Anfang Januar startet angemeldet habe.

Ich hoffe das sich ganz viele Teilnehmer finden, auch neue die noch nicht mitgemacht haben, damit es abwechslungsreich und spannden bleibt.

Mitmachen kann jeder der ein wenig häkeln kann. Also auch Leute die keinen eigenen Blog betreiben. Wenn Ihr Eure Grannys in dem Grannylieseln-Blog zeigen möchtet und ihr wisst nicht wie das funktioniert steht Euch Initatorin Beate sicher gerne zur Verfügung.

Anmelden kann man sich direkt bei Beate per email: beate_heinz@live.de

http://grannylieseln.blogspot.com/

Ach ja, Anleitungen für Grannysquares findet ihr bei den Grannylieseln auch. Es sind sehr gute Anleitungen und auch Videos verlinkt und im angeschlossenen Grannytausch Forum kann man selbige austauschen und darüber diskutieren.

28. November 2010

Weihnachtsbäckerei am ersten Advent

weihnachtsbaeckerei

weihnachtsbaeckerei

Heute wird gebacken… aber nicht süsse kalorienreiche Plätzchen als Nascherei auf dem Bunten Weihnachtsteller sondern weihnachtliche Dekoration aus Salzteig.

Die Zutaten hat selbst ein nicht so perfekt ausgestatteter Haushalt vorrätig und kosten wirklich nur ein paar cent.

Mehl, Salz und Wasser mehr wird eigentlich nicht benötigt. Alles andere ist Fantasie und Ideenreichtum. Mehl uns Salz müssen dabei echt nichts besonderes oder hochwertiges sein. Ich verwende das ganz normale Mehl Typ 405. Das billigste von Aldi, Lidl, Penny und Co. Das Salz genauso.

Wir benötigen zusätzlich:

  • 1 mittelgroße Schüssel (wo beide Hände rein passen)
  • eine Tasse (Cappuchinobecher oder ähnliches)
  • Pflegeleichte Tischplatte (Kunststoff oder Wachstuch)
  • Backpapier
  • Blech oder Rost für den Backofen
  • Zahnstocher oder Stricknadel (zum Löcher machen)
  • Ausstecher (aber wenn es sein muss gehts auch ohne!)

Das Salzteigrezept findet Ihr hier in meinem Blog.

Ich habe meine schon fast rostigen Weihnachtsausstecher ausgebuddelt und mich für den ganz normalen Stern entschieden. Filigrane Formen wie Weihnachtsmänner, Engel oder ähnlich detailreiche Formen finde ich für diese Verwendung nicht ideal.

Wer keine Aussteher zur Hand hat kann auch einfach ein kleines Trinkglas nehmen und damit Kreise ausstechen. Oder Sogar Monde, dazu einfach die Kreise überlappen lassen. Einfache Kreise sollte man noch irgendwie verzieren, damit es nicht langweilig aussieht. Dazu könnte man kleine Teigkugeln oder Würste aufbringen die später in einer Kontrastfarbe angemahlt werden.

Ich möchte Anhänger für Geschenke, Deko oder den Weihnachtsbaum machen. Deshalb versehe ich die Sterne mit einem Loch damit man daran ein Band oder ähnliches befestigen kann.

hhh

salzteig-trocknen-auf-der-heizung

salzteig-trocknen-auf-der-heizung

…so war es geplant… doch meine Sterne sind auf der Heizung, bei dieser trockenen Luft viel schneller getrocknet als ich es erwartet hatte (Nach einer Stunde schon so fest das man sie in die Hand nehmen kann) und die Sterne sind beim Versuch sie jetzt noch zu „Lochen“ gebrochen. Aus diesem Grunde habe ich den Rest ohne Loch gelassen und werde am Ende ein Band ankleben. Salzteig ist nicht sehr schwer und lässt sich mit normalem Haushaltskleber (Uhu, Pattex und co) verarbeiten.

Salzteigstern-mit-abgebrochene-Ecke

Salzteigstern-mit-abgebrochener-Ecke

Nach ein paar Stunden auf dem Heizkörper kommen die Teiglinge bei etwa 50 Grad in den Backofen damit sie komplett durchtrocknen. Je nach Trocknungsgrad vorher kann dies zwichen 30 Minuten und 2 Stunden dauern. Es empfielt sich die Teile regelmäßig auf ihre Festigkeit zu prüfen.

Nicht nur um Energie zu sparen stelle ich die Teiglinge vor dem Backen zum Trocknen auf die Heizung sondern auch damit sie langsam trocknen und keine Blasen bilden.

Wie es mit meinen Sternen weitergeht zeige ich Euch in einem nächsten Post. Wenn Euch dieser Artikel gefällt „subscribe“-t doch bitte und kommt wieder vorbei. Über Kommentage freue ich mich besonders.

1. November 2010

Hast Du Liebeskummer?

Hast Du Liebeskummer? Werde ich der Tage sehr oft gefragt. Und irgendwie kann ich die Frage weder verneinen noch bejahen. Bei mir persönlich ist es irgendwie eher eine Phase der „Selbst-Neudeffinition“

Jeder empfindet den Gemütszustand nach dem Ende einer Beziehung anders. Als Liebeskummer oder Liebesschmerz wird aber auch oft die Gefühlslage beschrieben die eine Person trifft die zwar verliebt ist aber deren Liebe nicht erwiedert wird.

Nach sehr langen Beziehungen kann es vorkommen das diese Verliebtheit gar nicht mehr da war und man eigentlich nur noch froh ist aus der Beziehung heraus zu sein. Allerdings ist da immernoch ein „Schmerz“… eine Art enttäuscht sein über sich selbst, den anderen oder eben über das Scheitern der Beziehung.

Jeder von uns hatte schon mal so leichten Liebeskummer, doch es gibt auch Situationen wo einen solche Gefühle in echte Probleme, manchmal sogar in Gefahr für Gesundheit oder Leben bringen.

Die Webseite Hilfe bei Liebeskummer nimmt sich diesem Thema an und macht unterschiedliche Lösungsvorschläge.  Ich selbst allerdings würde mich noch mehr konkrete Verlinkungen wünschen. Wie zum Beispiel bei den Themen Blogs oder Foren über Liebeskummer oder gar Seelsorge Hotlines.

Dennoch können die Denkanstöße von dieser Seite sicher dem einen oder anderen hilfreich sein.

Und Egal wie sehr Du den betreffenden geliebt hast, kein Liebeschmerz oder Liebeskummer ist soo schlimm das Du da nicht wieder herauskommmst. Bevor Du irgendwelche Dummheiten machst und Dir selbst oder anderen etwas antust ruf doch mal hier an:

Aber auch Stellen in Deiner Umgebung helfen Dir gerne bei der Bewältigung. Besonders hervorheben möchte ich dier die Kirchen. Egal ob Staatliche Landeskirche oder Freie Christengemeinde, jede christliche Gemeinschaft hat es sich zum Ziel gemacht Menschen in Not zu helfen. Und auch eine Not die eigentlich in deinem Kopf oder Herz stattfindet ist eine echte Not.

30. Oktober 2010

Die Post ist da!

Die Post war da und hat mir einen dicken Umschlag mit vielen schönen Grannysquares gebracht.

Ganz liebevoll verpackt, einzeln in Klarsichttüten und jedes mit Absender versehen haben sie mich sofort verzückt… So das ich noch draussen vor der Haustüre die Handykamera zücken musste.

Ich bin total begeistert von dem Ideenreichtum und der Qualität der einzelnen Häkelquadrate. Entstanden sind sie durch das Austrauschprojekt „Grannylieseln“. Diese Idee mit dem Tauschen finde ich total gut. Denn es motiviert enorm. Wenn man weis das andere auf die Grannys warten dann macht man sie auch endlich fertig… und legt sie nicht angefangen in eine Ecke. Oft gibt man sich ja für andere viel mehr Mühe als für sich selber, oder man wagt sich aus innerer Faulheit nicht an kompliziertere Muster heran. Das meine Grannys mit anderen getauscht werden hat mich motiviert auch komplizierteres zu machen, weil ich ja nicht wollte das meine Häkelquadrate banal gegen die anderen aussehen.

So hat es mich in mehrfacher Weise zu besseren und schöneren Grannys motiviert… und ich vermute mal alle anderen auch, denn das was ich bekommen habe ist wirklich atemberaubend schön. Da sind auch Muster dabei wo ich mich frage wie das gemacht ist…

In den kommenden Tagen/Wochen werde ich meine Grannys zu einer Kissenhülle verarbeiten. Wobei ich aber wahrscheinlich eine fertige Kissenhülle kaufe und die Grannys darauf nähe. Denn mir grault etwas vor Reisverschluss und co.

Selbstverständlich werde ich das Endergebnis hier zeigen.

Hier meine Grannys in Arbeit

29. Oktober 2010

Einen Monat keinen neuen Artikel

Einsortiert unter: Allgemein,Blog-iges — by uschi11 @ 08:26
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Nicht das Ihr denkt ich habe keine Lust mehr auf den Blog oder ich handarbeite nicht mehr. Aber ich hatte in den letzten Wochen ein paar Problemchen.

Eines davon war eine Gürtelrose (Medizinischer Name Herpes Zoster) die ich immernoch nicht ganz los bin. Ich hatte zwar eine gar nicht so schlimme Form, der Ausschlag war nur etwa 10×10 cm groß, aber dafür hatte ich die mit dieser Krankheit verbundenen Nerfenschmerzen ganz schön massiv…

Teilweise war es so schlimm das ich nicht einmal liegen konnte. Gerade Nachts haben mich die Schmerzen gequält, wenn der Körper zur Ruhe kommt.

Nach nur wenigen Tagen wurden starke Schmerzmittel meine besten Freunde. Ich konnte zuletzt sogar fast die Uhr nach stellen wann die Wirkung aufhört und ich dringend die nächste Dosis brauche. In solchen Phasen kann man sich ungefähr vorstellen wie es für Drogenabhängige sein muss…

Die ersten Wochen habe ich versucht trotz der Erkrankung arbeiten zu gehen, denn mit dem Schmerzmittel ging es ja… naja hab ich mir eingeredet… wochenlang bestand mein Leben nur aus Arbeiten und Schlafen… jede freie Minute nur Schlafen… egal ob Tag oder Nacht. Schmerzmittel einwerfen und wieder zurück ins Bett.

Dementsprechend blieb natürlich alles mögliche liegen, so auch dieser Blog.

Gürtelrose (Herpes Zoster) wird oft durch Stress, Seelische Probleme oder eine andere Erkrankung ausgelöst, denn den eigentlichen Erreger hat jeder der schoneinmal Windpocken hatte in sich.

Zuerst war mir nicht klar, warum ich jetzt sowas bekomme… habe ich mir doch eingeredet das ich durch den Arbeitsplatz wechsel jetzt weniger „Stress“ habe. Beruflich ja, aber ich hatte schon länger unterbewusst und verdrängten privaten Stress.

So langsam wurde mir klar wo mein Schuh eigentlich drückt, und das ich in einer Beziehung lebte in der ich nicht mehr glücklich war. Nach langem ringen mit mir (und mit ihm) habe ich mich dazu entschlossen die Beziehung zu beenden. Und mich die letzten Tage nur darauf konzentriert wieder zu mir selbst zurück zu finden.

Dieser Blog wird auf jeden Fall ein Teil meines „neuen Lebens“ sein. Aber es gibt einige Dinge von denen ich mich nach und nach „trennen“ will.

Betroffenen, die auch die Gürtelrose für ihr Empfinden „aus heiterem Himmel“ bekommen rate ich horcht in Euer Herz hinein, irgendwas anderes quält Euch und macht Euch seelisch und körperlich fertig. Ist bei Euch Seelisch alles in Ordnung, dann lasst Euch vom Arzt auf jeden Fall komplett durchchecken, denn vielleicht ist irgendwo eine andere Erkrankung (Tumor und ähnliches!) und die Gürtelrose nur eine Nebenerscheinung

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